Stars
17.03.2018

Brad Pitt: Kabbalah-Glaube wegen Demi Moore?

Aufgrund von Demi Moores Bemühungen soll Brad Pitt immer mehr der Kabbalah-Lehre verfallen.

Schon 1998 hatten sie ein kurzes Techtelmechtel. Nun sollen Demi Moore und Brad Pitt wieder öfter Zeit miteinander verbringen – allerdings nur freundschaftlich. Insidern zufolge soll Brad von Demi in die Kabbalah-Lehre eingeführt worden sein und nach der Trennung von Jolie nun Hilfe in dem mystischen Glauben suchen.

Pitt sucht Trost im Kabbalah-Kult

Einem Freund zufolge habe Pitt noch immer Probleme damit, mit dem Ehe-Aus fertig zu werden. Moore habe es sich laut Radar Online zur Aufgabe gemacht, ihrem alten Kumpel aus der Krise zu helfen - immerhin habe sie selbst dank der Kabbalah-Lehre ihre Suchtprobleme in den Griff bekommen.

"Brad hat nach etwas gesucht, das ihn spirituell aufbaut", heißt es aus Pitts Umfeld.

Demi habe Pitt zunächst zu "intimen Yoga-Stunden" überredet, die ihm helfen sollten, nüchtern zu bleiben. Inzwischen soll der 54-Jährige völlig auf die Lebensphilosophie seiner Freundin reingekippt sein.

"Brad betreibt die Sache inzwischen wirklich leidenschaftlich. Er studiert und sieht sich Videos an. Er trägt einen Rucksack voll heiliger Schriften mit sich herum – er macht seine Schularbeiten", berichtet ein Bekannter.

Brads neu entfachte Leidenschaft für Yoga und die Kabbalah-Lehre sollen ihn nicht nur aufgebaut haben. Auch sein Verhältnis zu Demi ist nun viel intensiver: "Sie waren seit Jahrzehnten Freunde. Aber jetzt haben sie eine Verbindung, die sie nie zuvor gehabt haben. Demi hat viel Einfluss auf Brad. Er ist dadurch viel ruhiger und energiegeladener geworden."

Will Demi ihn erobern?

Ihre Hilfe scheint Moore ihrem alten Freund aber nicht ganz ohne Hintergedanken angeboten zu haben. "Es ist kein Geheimnis, dass sie seit Jahren auf ihn steht", will ein Insider wissen. "Sie würde es lieben, ihn zu daten. Und jetzt könnte das endlich passieren."

Aus dem Archiv:

Demi Moore: Was wirklich ihre Karriere ruiniert hat

Demi Moore: Was wirklich ihre Karriere ruiniert hat

1/20

Nach Absturz und Trennung bastelt Demi Moore schon länger an einem Comeback. So richtig klappen wollte es bisher aber nicht mit dem Karriere-Neustart des krisenbehafteten Hollywoodstars. Und dafür soll es laut Brancheninsidern gleich mehrere Gründe geben.  

1990 avancierte Moore im Herzschmerzfilm "Ghost" (Bild) an der Seite von Patrick Swayze zum Publikumsliebling. Doch die Erfolgssträhne hielt nicht lange. Mit Streifen wie "Striptease" & "G.I. Jane" reihte sich bald darauf ein Flop an den anderen.  

Ihren hohen Gehaltsforderungen konnte Moore schon früh nicht mehr gerecht werden: Nach dem Erfolg von "Ghost" hatte sie für "Striptease" noch 12,5 Millionen US-Dollar eingeheimst. Für "G.I. Jane" (Bild) kassierte Demi 11 Millionen. Die Filme wollte aber kaum jemand sehen.

"Wir wussten nicht, was wir tun sollen. Es schien so, als würden die Leute sie einfach nicht sehen wollen. Wir hätten sie schon schreiend und tretend ins Kino zerren müssen", sagte Regisseur Ridley Scott (Bild) dem Telegraph über die enttäuschenden Einnahmen.  

Auch mit ihrem Diva-Gehabe soll die Schauspielerin Kollegen und Filmemachern auf die Nerven gegangen sein. Wegen ihrer wahnwitzigen Sonderwünsche handelte sie sich sogar den Spitznamen "Gimme Moore" ein. "Ich bin mir sicher, dass mich die Leute für eine Zicke hielten", gestand sie später selbst. "Aber ich habe bloß nach Perfektion gestrebt."

Bereits nach ihren ersten Filmauftritten in den 80ern war Moore als verwöhnte Göre verschrien. "Ich finde es beschämend und erniedrigend", beschwerte sie sich damals schon über ihren Ruf. "Der Mann, der das geschrieben hat, ist wohl neidisch, weil wir jung und talentiert sind, also hat er seinen Artikel mit Lügen bestückt."  

Viele Schlagzeilen aber keine Rollen brachte der heute 54–Jährigen ihr Jugendwahn ein. "In Hollywood wirst du am schnellsten erfolgreich, wenn du dich an jemanden heftest, der dich in eine gute Position bringen kann und ein Sexobjekt aus dir macht", hatte Moore als junge Schauspielerin gegenüber UsWeekly gesagt.

Dass man als Sexsymbol ein Verfallsdatum hat, musste sie am eigenen Leibe erfahren, als sie älter wurde. Doch anstatt sich auf seriösere Rollen zu konzentrieren, versuchte Demi Moore zwanghaft, weiterhin das Image der Sexbombe zu bedienen.  

Mit einem aufwendigen OP-Marathon - inklusive Kollagen-Spritzen, Knie-Straffung und Fettabsaugung - der sie 400.000 Dollar gekostet haben soll, versuchte sie Anfang der Nuller-Jahre, die Zeichen der Zeit verschwinden zu lassen.

Später gestand die Schauspielerin jedoch gegenüber ELLE "extrem besessen" von ihrem Aussehen gewesen zu sein und stellte in Bezug auf ihre Schönheits-OPs fest: "Es hat mir nie etwas gebracht."  

Trotz der Eingriffe, teilte man ihr mit, dass sie sich für keine sexy Top-Rollen mehr eigne. Mit 44 Jahren beschwerte sich Demi in einem Interview: "Ich bin keine 20 und keine 30. Es gibt nicht viele gute Rollen für Frauen über 40. Viele haben keine Substanz. Du kannst entweder eine Mutter oder eine Ehefrau spielen."  

Als wäre die Karriere-Flaute nicht schon genug: 2009 machte sich der Hollywoodstar dann auch noch bei Tierschützern unbeliebt. Damals wurde Demi von der Organisation PETA für ihre Vorliebe für Echtpelz öffentlich an den Pranger gestellt.

Wirklich bergab ging es mit Demi aber erst, nachdem ihre sechsjährige Ehe mit dem jüngeren Schauspieler Ashton Kutcher in die Brüche ging.  

Nach dem Ehe-Aus griff Demi wieder öfter zu Flasche und Tabletten. Außerdem entwickelte sie eine Essstörung und verlor viel an Gewicht. 2012 landete Moore schließlich nach einem Kollaps in einer Entzugsklinik.  

Mit ihren Drogenproblemen hatte der "Ghost"-Star aber schon in den 90ern für Schlagzeilen gesorgt. Regisseur Joel Schumacher soll ihr beim Dreh von "St. Elmo’s Fire" 1996 sogar mit dem Rauswurf gedroht haben, wenn sie vor Drehbeginn nicht clean werden würde.

Auch in ihrer Ehe mit Ashton sollen Demis Alkohol- und Rauschgifteskapaden sowie ihre Red Bull-Sucht immer wieder zu Spannungen geführt haben: "Es hat ihn krank gemacht. Er wollte, dass sie auf sich aufpasst."

Zur Außenseiterin macht sich Demi Moore auch mit ihrem merkwürdigen Hobby: Sie ist eine leidenschaftliche Puppensammlerin. Zwischen 2.000 bis 3.000 Puppen soll Demi bereits angehäuft und die Sammlung laut Daily Star auf zwei Millionen Dollar versichert haben.  

Finanziell sieht es bei Frau Moore aber nicht mehr ganz so rosig aus, weswegen sie nun erneut an einem Comeback arbeitet.

"Sie versucht wirklich hart, in das Film- und TV-Biz zurückzukehren", erzählt ein Insider gegenüber RadarOnline über den 90er-Star. Und die Chancen auf ein Comeback stehen nun zum ersten Mal seit langem nicht ganz so schlecht.

So hat Moore vor Kurzem eine Rolle in der US-Show "Empire" ergattert. 2017 kommen außerdem gleich drei Hollywoodfilme mit ihr ins Kino. Bleibt nur abzuwarten, ob diese bei den Zuschauern gut ankommen, oder nicht...