© Ron Galella, Ltd./Ron Galella Collection via Getty Images

Stars
02/03/2021

Bei Co-Stars unbeliebt: Diese Schauspieler können Tom Cruise nicht ausstehen

Er gilt als Hollywoods Strahlemann - doch nicht alle Kollegen und Kolleginnen halten viel auf Hollywoodstar Tom Cruise.

Derzeit sorgt Schauspieler Tom Cruise mit dem Dreh des 7. Teils der Actionserie "Mission Impossible" für Aufsehen, in dem der 58-Jährige wieder den Agenten Ethan Hunt spielt. Im Oktober begannen im Herzen der italienischen Hauptstadt Rom die Dreharbeiten. Regisseur Christopher McQuarrie und sein Team wollten sich dabei strengstens an die Anti-Covid-Vorsichtsvorkehrungen halten, hieß es.

Tom Cruise ein "Albtraum" bei "Mission Impossible"-Dreharbeiten

Dass diese eingehalten werden, soll vor allem Tom Cruise ein Angliegen sein. Weil er das Vorankommen der Dreharbeiten auf keinen Fall gefährden wolle, soll der Hollywoodstar am Set wiederholt die Fassung verloren haben. Berichten zufolge haben fünf Mitarbeiter gekündigt, nachdem Cruise am Set ausgerastet ist und mit dem Rauswurf gedroht hat, sollten diese nochmal gegen die Corona-Abstandsregeln verstoßen. Dies soll auf einer Tonaufnahme zu hören sein, die der Sun vorliegt. "Wenn ich das nochmal sehe, seid ihr weg", schrie er demnach unter anderem.

Die Lage am Set soll sich seitdem nicht gebessert haben. Die Zusammenarbeit mit Cruise sei alles andere als angenehm, berichtet die Zeitung Sun jetzt unter Berufung auf produktionsnahe Insider. "Viele von uns würden der Sache gern ein Ende bereiten, die Dinge sein lassen und weitermachen, wenn es wieder geht", so die Quelle. "Aber Tom ist völlig besessen damit, fertig mit dem Film zu werden und nichts kann ihn aufhalten", heißt es. "Er ist sehr entschlossen. Es ist beeindruckend, aber ein Albtraum."

Als Entertainer muss Tom Cruise mit vielen verschiedenen Schauspielern, Regisseuren, Autoren und Produzenten zusammenarbeiten, wenn er einen Film macht. Dass es da hin und wieder zu Spannungen kommt, ist wohl nicht zu vermeiden. Doch die "Mission Impossible"-Mitarbeiter sind nicht die Einzigen, die unter dem Gehabe des Hollywoodstars leiden. In der Vergangenheit hat auch schon so manch Schauspielerin und Schauspieler öffentlich über Tom Cruise gelästert.

Diese Stars können Tom Cruise nicht leiden

Leah Remini

Ex-Scientologin Leah Remini gehört wohl zu den vehementesten Gegnerinnen von Hollywoodstar Tom Cruise. In der Vergangenheit wetterte die "King of Queens"-Darstellerin immer wieder völlig unverblümt gegen den Action-Star. "Das ist ein Mann, der seit Jahren nicht einmal seine eigene Tochter gesehen hat", schimpfte die 50-Jährige erst kürzlich über Cruise im Interview mit The Daily Beast. "Dass er herumlaufen kann und die Leute denken, er sei dieser super nette Kerl, das verstehe ich nicht." Leah Remini ist sich sicher: Das Saubermann-Image des Schaupielers sei nur Fassade. Eine Fassade, die sie offenbar zu Fall bringen will. "Tom hat Scientology und die Mitglieder jahrelang benutzt, um schmutzige Geschäfte für ihn zu machen", behauptete Rimini vor wenigen Monaten gegenüber Us Weekly.

Thandie Newton

Remini ist nicht die einzige Schauspielerin, die gegen den Hollywood-Giganten aufbegehrt. Auch Thandie Newton hat unlängst darüber gesprochen, dass sie beim Dreh von "Mission: Impossible 2" "Angst" vor Cruise gehabt habe.  "Er war eine sehr dominante Persönlichkeit. Er versucht superangestrengt, ein netter Mensch zu sein. Aber er steht einfach unter großem Druck", hatte der "Westworld"-Star gegenüber Vulture erzählt. Das Dreherlebnis mit Cruise sei ein "Albtraum" gewesen. 

Brooke Shields

Brooke Shields und Cruise haben in der Vergangenheit einige weniger freundliche Worte ausgetauscht. Im Jahr 2005 hatte Cruise gegenüber Access Hollywood über Shields gesagt, dass er es "unverantwortlich" finde, dass sie Antidepressiva zur Behandlung ihrer postpartalen Depression einsetzte. Außerdem merkte der Action-Star über seine Kollegin an: "Ich schätze Brooke Shields, weil ich denke, dass sie eine unglaublich talentierte Frau ist, aber sieh dir an, was mit ihrer Karriere passiert ist." Daraufhin schoss Shields in einem Interview mit People zurück: "Tom sollte sich darauf konzentieren, die Welt vor Außerirdischen zu retten, und Frauen, die an einer postpartalen Depression leiden, entscheiden lassen, welche Behandlungsoptionen für sie am besten geeignet sind."

Alec Baldwin

Alec Balwin ist ebenfalls kein Fan der "Mission Impossible"-Legende. Zumindest scheint er der Meinung zu sein, die hohen Gehaltsschecks seines Kollegen seien nicht gerechtfertigt. Beim jährlichen "Women in Hollywood"-Dinner des Elle-Magazins im Jahr 2009 hielt Baldwin eine Rede über gleiches Entgelt in Hollywood und machte einen Witz über Cruises horrende Gagen. "Ich glaube, wir können die Waage ausbalancieren, wenn Tom Cruise sein Angebot um nur 29 Millionen Dollar senken würde", scherzte Baldwin laut E! News. "Mir ist klar, dass dies ein bisschen unfair sein kann, da er nicht hier ist, um sich zu verteidigen, und ich wirklich nicht alles auf einen Mann übertragen möchte, aber wenn ich müsste, wäre dieser Mann Tom Cruise." Dann fügte Balwin selbstironisch hinzu: "Das versichere ich Ihnen [...]. Mein Jahresgehalt ist das Budget für Altoids [Anm. Pfefferminzbonbons] in einem von Toms Filmen."

John Tavolta

Wie Tom Cruise ist auch John Travolta langjähriges Mitglied der Sekte "Scientology". Doch wer meint, die beiden Stars müssten deswegen gute Kumpels sein, der irrt. Travolta soll Probleme mit seinem Kollegen haben. Ein ehemaliges Mitglied der Kirche, Brendan Tighe, erklärte gegenüber New Idea, der "Pulp Fiction"-Star sei eifersüchtig auf Cruise' Position in der "Kirche" und seine Beziehung zu Scientology-Chef David Miscavige. "Cruise ist der einzige Promi mit einem direkten Draht nach Miscavige", sagte Tighe und fügte hinzu: "Travolta hatte das nicht. Travolta bekommt nichts umsonst, niemand gibt ihm absurde Geschenke wie einen Flugzeughangar, maßgeschneiderte Fahrräder oder übertriebene Gefälligkeiten." "Es ist kein Geheimnis, dass Cruise und Travolta sich gegenseitig verachteten", so der Scientology-Insider über das angeschlagene Verhältnis der beiden Schauspieler.

Justin Bieber

In einem eigenartigen Tweet forderte Musiker Justin Bieber Cruise  im Jahr 2019 zu einem Kampf im Käfig heraus: "Tom, wenn du diesen Kampf nicht annimmst, hast du Angst und es wird dich ein Leben lang verfolgen. Wer meldet sich freiwillig, den Kampf auszurichten?" Was hinter der Kampfansage steckt, wurde bis zum Schluss nicht geklärt. Kurz darauf meldete sich UFC Champion Conor McGregor auf Twitter zu Wort: "Wenn Tom Cruise Mann genug ist, diese Herausforderung anzunehmen, werden McGregor Sports and Entertainment den Kampf hosten. Hat Cruise den Mumm zu kämpfen, wie er es in den Filmen tut?" Eine Reaktion blieb Cruise den beiden schuldig. Später veröffentlichte Bieber ein Video von einer Szene aus dem Film "In einem fernen Land", in der Tom Cruise bei einem Kampf einen anderen Mann verprügelt. Auf das Gesicht des Kontrahenten wurde ein Gesicht von Justin Bieber geklebt. Dazu schrieb der ehemalige Teenie-Star: "Verdammt Tom, so war das nicht geplant."

Brad Pitt

Berichten zufolge haben die Spannungen zwischen Tom Cruise und Brad Pitt eine lange Geschichte. Als Cruise und Pitt 1994 "Interview mit einem Vampir" drehten, hatte Pitt Berichten zufolge Schwierigkeiten, mit Cruise umzugehen. Laut Radar Online hat sich Pitt angeblich über Cruise beschwert und gesagt: "Er hat mich genervt. Während der Dreharbeiten kam ein Punkt, an dem ich anfing, ihn wirklich zu hassen. Er ist der Nordpol, ich der Südpol." Pitt fuhr fort: "Es gab diese Konkurrenz, die jedem echten Gespräch im Wege stand."

Mark Wahlberg

Im Jahr 2013 soll Cruise Gawker zufolge seine Arbeit, einen Film zu drehen, als so intensiv wie "Kämpfe in Afghanistan" bezeichnet haben. Eine Person, die dieser Vergleich ärgerte, war Mark Wahlberg. Im Gespräch TMZ richtete Wahlberg seinem Kollegen aus: "Du tust nicht das, was diese Leute getan haben. Wie sehr kannst du es wagen. Während du zwei Stunden lang auf einem Make-up-Stuhl sitzt." Wahlbergs Kritik zeigte Wirkung. Cruise sah sich jedenfalls gezwungen, über seinen Anwalt ein Statement zu veröffentlichen, in dem er behauptete, er habe mit seinem Kommentar nur einen Witz gemacht. "Tom ist ein überzeugter Anhänger unserer Truppen", hieß es in dem Statement.

Russell Crowe

Der neuseeländische Filmschauspieler soll ebenfalls keine Sympathie für Tom Cruise hegen. Ein Insider behauptete zumindest vor einiger Zeit gegenüber New Idea: "Er konnte Tom seit Jahren nicht mehr ausstehen." Der Grund für die vermeintlichen Ressentiments gegen den Action-Star: "Russell ist ein treuer Kerl und hat Tom nie vergeben, wie er Nicole Kidman behandelt hat. Wenn sie Freunde geblieben wären, hätte er das Gefühl gehabt, Nic betrogen zu haben, also hat er Tom aus seinem Leben verbannt."

Nicole Kidman

Um bei Nicole Kidman zu bleiben, mit der Tom Cruise von 1990 bis 2001 verheiratet war. Gegenüber der Zeitschrift Red deutete die gebürtige Australierin einmal an, dass sie die Hochzeit mit Cruise bereue. "Ich war so jung, als ich geheiratet habe", so Kidman. Zudem verriet die Schauspielerin, die mit Cruise zwei Kinder adoptiert und zwei leibliche Kinder mit ihrem zweiten Mann Keith Urban hat, dass sie sich während ihrer Ehe ziemlich einsam fühlte. "Die Scheidung gipfelte im Gewinn eines Oscars und das verursachte eine Offenbarung", sagte Kidman. "Ich hatte eine goldene Statue in der Hand und war die einsamste Person, die ich je gewesen war." Erst nach der Trennung von Tom Cruise startete seine Ex-Frau, die bis dahin im Schatten des berühmten Schauspielers stand, in Hollywood so richtig durch. Die Scheidung war dennoch schwer zu verarbeiten. "Ich habe sehr lange gebraucht, um zu heilen. Es war ein Schock für mein System", erzählte Kidman gegenüber dem DuJour-Magazin.

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