Was Tom Hanks und Christian Spatzek gemeinsam haben
Tom Hanks und Christian Spatzek
Heute, Donnerstag, feiert Intendant Christian Spatzek beim Theater Sommer Pandorf Premiere mit dem Stück „Der Geizige“ – und auch gleichzeitig seinen 70. Geburtstag, den er also auf der Bühne verbringen wird. „Für mich ist wichtig das Theater und nicht, dass ich Geburtstag habe“, so Spatzek schmunzelnd zum KURIER.
Ein Problem mit dem Alter hat er nicht wirklich, „aber es wirkt schon ein bisschen eigenartig. Aber ich fühle mich eben nicht so alt, wie es auf dem Zettel steht.“
Und er hat auch nur zwei Wünsche, nämlich „schönes Wetter und dass die Kollegen gescheit spielen“, wie er lachend erzählt.
Gleich tags darauf ist die Begehung der Bühne der Festspiele Stockerau, wo Spatzek ebenfalls Intendant ist. „Ansaufen kann ich mich also nicht wirklich“, sagt er augenzwinkernd.
In Stockerau feiert dann am 30. Juli das Stück „Ein Sommernachtstraum“ Premiere. Fad wird Spatzek im Sommer also nicht, wobei er doch auch gerne wieder mehr drehen würde. Das sei nämlich eine andere Art des Spielens, wie er sagt. Als Theaterschauspieler könne man auch ganz andere Sachen im Film anbieten, so Spatzek.
Aber was hat das jetzt alles mit Hollywoodstar Tom Hanks zu tun?
Dieser feiert auch heute, Donnerstag, seinen 70. Geburtstag!
„Das ist ein Wahnsinn!“, lacht Spatzek. „Das habe ich immer mir gedacht, super, Geburtstag haben mit Tom Hanks. Ich würde ihm eigentlich schreiben wollen. Wenn ich irgendwie eine E-Mail-Adresse hätte, würde ich ihm alles Gute zum Geburtstag wünschen.“ Er sei aber trotzdem ein bisserl jünger, denn „er ist in den USA geboren, ich in Europa“, meint Spatzek augenzwinkernd.
Spatzek ist auch ein großer Bewunderer des Hollywood-Stars. „Also, ,Forrest Gump“ war ganz großartig. Damals haben wir in Amerika gedreht, in Los Angeles, diesen Gletscher-Clan. Da habe ich mir ,Forrest Gump„ dann im Kino angeschaut und da habe ich mir schon gedacht, dass er da sicher einen Oscar dafür bekommt - und ich hatte damit Recht!“
Der zweifache Oscarpreisträger („Philadelphia“ 1994 und „Forrest Gump“ 1995) Tom Hanks gehört zu den profiliertesten Charakterdarstellern Hollywoods. Er nennt auch vier Golden Globes sein eigen und wurde 2002 als bisher jüngster Darsteller mit dem „AFI Life Achievement Award“ für sein Lebenswerk geehrt.
Hanks, der übrigens ein entfernter Verwandter des 16. US-Präsidenten Abraham Lincoln (1809–1865) ist, entdeckte sein Interesse am Schauspiel schon während seiner Highschool-Zeit. Vor seiner großen Karriere arbeitete er u. a. als Hotelpage und verkaufte Erdnüsse im Baseballstadion.
Seine erste Hauptrolle in einem Kinofilm spielte er 1984 in der Komödie „Splash – Eine Jungfrau am Haken“.
Mittlerweile zählt Hanks, der meist den glaubwürdigen, warmherzigen Alltagshelden verkörpert, zu den kommerziell erfolgreichsten Schauspielern der Filmgeschichte. „Dafür bezahlt zu werden, Filme zu machen? Das ist der beste Job der Welt“, sagte er 2016 gegenüber der indischen Nachrichtenagentur PTI.
Hanks, der seit 2020 auch die griechische Ehrenstaatsbürgerschaft besitzt, ist seit 1988 mit Rita Wilson (69) verheiratet – eine der langlebigsten Ehen in Hollywood. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder, Sohn Chester (35) und Sohn Truman (30). Aus seiner ersten Ehe mit Samantha Lewes (2002) hat der Schauspieler ebenfalls zwei Kinder.
„Meine Familie passt auf, dass ich nicht zu arrogant werde“, sagte er 2020 lachend der deutschen Bild. Und da vor allem seine Enkelkinder, denn für sie sei nicht wichtig, wie viele Oscars er gewonnen hätte.
Und an Pension ist sowieso nicht zu denken: In „Toy Story 5“ leiht er erneut dem Cowboy Woody seine Stimme und u. a. sind Filme wie „Greyhound 2“ sowie „The Comebacker“ in Planung.
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