Was Philipp Hochmair zu seiner Nacktszene im Salzburger „Jedermann“ sagt
Philipp Hochmair und Roxane Duran beim Bieranstich
Schauspieler Philipp Hochmair hat den Salzburger Domplatz wieder als „Jedermann“ eingenommen - und das bereits in der dritten Saison. „Es fühlt sich immer an wie eine Premiere“, sagte er dennoch, als er vor Stückbeginn noch ein Bad in der Menge der Festspielgäste und Schaulustigen nahm und auch gerne für Selfies posierte.
Eine etwas aufsehenerregende Neuerung gab's im Stück dann aber doch, denn Hochmair zieht sich komplett nackt aus: „Das war mir einfach wichtig, ich wollte das so machen. Im ersten Jahr hatte ich eine schwarze Unterhose an, letztes Jahr eine weiße, heuer noch weniger. Mal schauen, was noch kommt.“
Unter den Premierengästen war auch Hochmairs Vertraute, die Frau, die immer wieder an seiner Seite gesehen wird und ihn auch als Designerin ausstattet, Carolin Sinemus: „Ich sehe das Stück nach den beiden Proben heuer bereits zum dritten Mal“, meinte sie.
Interims-Intendantin Karin Bergmann zeigte sich im Anschluss begeistert: „Ich freue mich riesig, dass meine erste Premiere in Salzburg so gelungen ist. Es war eine Wiederaufnahme, und Robert Carsen hat sie noch einmal besser gemacht.“
Ganz viel Druck fiel von Daniela Ziegler bei der Premierenfeier ab, die ihr Debüt als „Jedermanns Mutter“ hatte: „Hier zu spielen, ist schon was ganz Besonderes, deshalb war ich ungewöhnlich nervös und bin jetzt sehr erleichtert.“
Einspringerin Meike Droste (sie übernahm erst vor wenigen Tagen die Doppelrolle „Armer Nachbar“/„Werke“ von Sylvie Rohrer) sagte: „Das war schon eine ziemliche Challenge, aber jeder im Team hat mich super unterstützt.“
Und was wäre eine „Jedermann“-Premiere ohne den traditionellen Bieranstich von „Jedermann“ und Buhlschaft im Stieglkeller? Das Bisovsky-Kleid von Roxane Duran bekam zwar ein paar Spritzer ab, sie nahm das aber locker: „Das macht nichts, gehört hier wahrscheinlich einfach dazu“, lachte sie.
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