Udo Jürgens

© APA/dpa-Zentralbild/Jens Kalaene

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12/21/2019

Udo Jürgens: Zum 5. Todestag erhebt sein Sohn schwere Vorwürfe

„Auf das Alter meines Vaters, seine Wünsche und Ängste wurde zu wenig Rücksicht genommen", klagt John Jürgens an.

von Lisa Trompisch

Heute vor fünf Jahren erschütterte die Nachricht vom plötzlichen Tod der Entertainer-Legende Udo Jürgens. Bei einem Spaziergang in seiner Wahlheimat Schweiz brach Jürgens bewusstlos zusammen, wenig später verstarb er im Krankenhaus.

“Nichts ist für immer, aber immer ist alles nichts ohne Liebe. Wir vermissen Dich Papa", postete seine Tochter Jenny heute auf Facebook.

Auch Sohn John trauert noch immer sehr. „Der Schmerz über den Verlust meines Vaters wird immer bleiben“, sagt er zur deutschen "Bild". Aber, er erhebt auch schwere Vorwürfe gegenüber dem Management, meint, sein Vater sei überbelastet worden.

26 Konzerte in sechs Wochen. 18 weitere waren für Februar und März 2015 geplant. Zwei Wochen nach seinem letzten Auftritt in Zürich verstrab er.

Udo hatte im Vorfeld Angst vor der Tournee, zumal es schon bei der vorangegangenen Tour einen Vorfall gab“, meint Sohn John. 2012 fing sich Jürgens bei der „Der ganz normale Wahnsinn“-Tournee einen schweren Magen-Darm-Virus ein, musste mit Infusionen behandelt werden – und trat trotzdem auf.

„Alle zwei Tage ein Konzert in einer anderen Stadt – mit 80 Jahren eine enorme körperliche Belastung. Das wäre es sogar für einen jungen Menschen. Mein Vater war müde und erschöpft. Seine schlimmsten Befürchtungen haben sich letztlich bewahrheitet. Es tut mir so leid für ihn, er hatte noch so viele Pläne“, so John.

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