© ORF/ORF/Thomas Jantzen

Stars Austropromis
05/21/2021

Thomas Gottschalk feierte ORF-Comeback bei Klassikgala "Goldene Note"

Junge, musikalische Talente überzeugten, Entertainer Thomas Gottschalk moderierte die Gala.

von Stefanie Weichselbaum

Dem berühmten "Hummelflug" Nikolai Rimsky-Korsakovs, dem "Ungarischen Tanz No. 5" von Johannes Brahms oder Franz Liszts "Liebestraum" konnte man nun lauschen, dargeboten von jungen Talenten. Am Freitagabend fand zum fünften Mal die Klassikgala "Goldene Note" statt.

In diesem Jahr setzte man auf eine große ORF-Hauptabendshow, die von Entertainer-Legende Thomas Gottschalk moderiert wurde. "Ich musste doppelt so alt werden wie Wolfgang Amadeus Mozart, bis der ORF endlich angerufen und mich gefragt hat: 'Möchtest du die Goldene Note 2021 moderieren?'", lachte Gottschalk. Seit einer "Wetten, dass..?"-Sendung im Jahr 2010 hat er übrigens durch keine Show mehr im österreichischen Fernsehen geführt.

Die Finalistinnen und Finalisten, zwischen sieben und 17 Jahre alt, traten hoch motiviert in den Kategorien Klavier, Violine und Cello an.

Bewertet wurden sie dabei von der namhaften Jury, die sich aus den Opernstars Elīna Garanča und Andreas Schager sowie der russischen Violinistin Ekaterina Frolova zusammensetzte.

Alle Finalisten dürfen nun an Meisterkursen mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker an der Musik- und Kunstuni in Wien teilnehmen. "Ich bin wahnsinnig stolz darauf, dass diese Initiative ein so wichtiges Kulturprojekt in Österreich geworden ist. Es ist sehr schön, zu erleben, welche Bühne wir all diesen jungen Musikerinnen und Musikern des Landes bieten können. Es ist einfach ein Traum, der in Erfüllung geht, nicht nur für die jungen Talente, sondern auch für mich", so die Initiatorin Leona König.

Sie streute den Musikern auch noch Rosen für ihre imposanten Performances. "Alle Finalistinnen und Finalisten waren fantastisch und alle haben atemberaubend gespielt."

In der Kategorie "Klavier" konnte der 13-jährige Elias Keller die Trophäe mit nach Hause nehmen und durfte Elīna Garanča zur berühmten Arie "L’amour est un oiseau rebelle" begleiten.

Den Preis für "Violine" staubte Hristina Panova (13) ab. "Mir hat das sehr gut gefallen wie beherzt du an diese Sache herangegangen bist", so Andreas Schager.

Die jüngste Siegerin, Kanon Huang (7), rührte Elīna Garanča mit ihrer Darbietung von "Der Schwan" sogar zu Tränen.

 

Der Publikumspreis ging an den 15-jährigen Cellisten Elvis Herndl. "Das Schöne ist, wenn man dir beim Musizieren zusieht, merkt man die Musik in deinem Gesicht", sagte etwa Andreas Schager. 

Herndl darf sich nun über einen Meisterkurs mit dem Janoska-Ensemble freuen darf.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.