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Stars Austropromis
06/18/2020

Wie Stargeigerin Lidia Baich und Leona König Kinder in der Musikbildung unterstützen

Goldene Note. Leona König und Lidia Baich über die Wichtigkeit von musikalischer Bildung bei Kindern.

von Lisa Trompisch

Die Coronazeit verlangt wirklich von allen viel Flexibilität, auch von „Goldene Note“-Initiatorin Leona König, die heuer den Wettbewerb von musikbegabten Jugendlichen ganz anders als sonst gestalten musste. Diesmal werden also sieben Preisträger der letzten Jahre im Fach Klavier und Violine im Wettbewerb gegeneinander antreten. Sie können so in einer außergewöhnlichen Performance gemeinsam mit großen Künstlern wie Opernsängerin Valentina Nafornita, Star-Violinistin Lidia Baich und Pianist und Komponist Hyung-Ki Joo ihre künstlerische Entwicklung präsentieren. Aufgezeichnet wird am kommenden Freitag im ausreservierten Radio Kulturhaus und ausgestrahlt wird es am kommenden Sonntag um 21.30 Uhr auf ORF III.

Leona König investiert mit ihrem Verein in die Förderung hochbegabter Kinder auch sehr viel Herzblut. „ Es ist so wichtig, dass kein Talent unentdeckt bleibt“, ist sie sich sicher.

GOLDENE NOTE 2020 Music Award

„Und es ist etwas sehr Wichtiges, dass man die jungen Musiker dann auch bei ihrem Werdegang begleitet, sie unterstützt. Die Musik ist ja ein Berufsfeld, in dem man ein Leben lang lernt. Und damit man sich auch wirklich gut weiterentwickeln kann, ist es besonders wichtig, am Anfang eine sehr fundierte und vielseitige Ausbildung zu absolvieren“, so Geigerin Lidia Baich im KURIER-Interview.

Sie wird auch gemeinsam mit den Kindern musizieren. Baich gibt zu bedenken, dass sich Talent nicht nur Familien aussucht, die sich finanziell eine gute Ausbildung leisten können. Es sei daher wichtig, Unterstützung zu bieten.

Die Kinder werden bei diesem Wettbewerb natürlich auch bewertet, aber das passiert mit viel Umsicht. Positives Feedback sei für die Kinder sehr wichtig und motivierend, meint Leona König. „Man kann Talent und Können schon relativ früh raushören. Man muss halt sehr behutsam mit diesen Dingen umgehen. Jedes Kind und jeder Jugendliche hat auch seine eigene Zeit, die er für Fortschritte und Weiterentwicklung braucht. Das ist nicht nur in der Musik so, das ist auch in der Schule und überall so. Da muss man sehr sensibel damit umgehen“, meint auch Lidia Baich, die zum Ehrenkomitee gehört. „Aber ein Wettbewerb ist ja auch etwas, wo sie lernen, dass nicht immer alles nur lustig ist.“

Ihre zwei Kinder (Theodor und Lorenz David) haben übrigens auch schon die Liebe zur Musik entdeckt. Beide singen gerne und Sohn Theodor (8), hat vor einem halben Jahr mit Klavier begonnen. „Ich weiß jetzt nicht, ob sie Musiker werden. Das müssen sie natürlich selber entscheiden, aber es ist auf jeden Fall eine ganz wichtige Sache für die allgemeine Entwicklung von Kindern, dass sie in Berührung mit Musik kommen“, meint Baich.

Lebkuchen backen mit Lidia Baich

„Kinder tanzen, bevor sie gehen lernen und singen, bevor sie sprechen. Ich beobachte das jetzt bei meinem Jüngsten (2). Beim Spielen singt er einfach, das hat der Große auch gemacht“, lacht die Violinistin. Gesang und Tanz könnten in weiterer Folge vielleicht auch einmal ein Thema für den Wettbewerb „Goldene Note“ werden, wie Leona König verriet.

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