Sängerin Nadine Beiler hat die Show gewonnen

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Stars Austropromis
10/14/2020

Schwere Zeiten bei Nadine Beiler: "The Masked Singer" kam genau richtig

Das große Finale konnte „Yeti“ Nadine Beiler für sich entscheiden: „Wollte meine Ängste bekämpfen.“

von Lisa Trompisch

Das flauschige Schneemonsterchen, von Moderatorin Arabella Kiesbauer liebevoll „Schlawine“ genannt, hat von Sendung eins an die Herzen der „The Masked Singer Austria“-Zuschauer im Sturm erobert. Okay, ja, auch „Geistergräfin“ Nina Proll hat schaurig-schön mit Gänsehautgarantie gesungen und auch „Lipizzaner“ Simone Stelzer hat sich so gut wie nie vergaloppiert, aber die Stimme des „Yetis“ war schon sehr besonders.

Schlussendlich war sich auch das Rateteam ziemlich sicher, Nadine Beiler aus dem weißen Fellknäuel herauszuhören.

„Ich hab’s grundsätzlich nicht so mit Castingshows. Aber mein Agent sagte: ,Es ist Corona, derzeit ist alles erlaubt.’ Außerdem haben sich die Menschen von Puls4 rührend um mich bemüht. Und die Winkens und die Arabella schätze ich auch beide schon lange. Es hat dann wirklich Spaß gemacht und die Stimme von Nadine Beiler hat mich schon damals bei Starmania beeindruckt“, so Schauspieler Manuel Rubey, der bei der Finalshow mitraten durfte, im Gespräch mit dem KURIER.

Nur der Papa wusste von Nadines Teilnahme an der Show, selbst ihre Mutter musste sie deshalb anschwindeln. „Für sie war es die volle Überraschung und sie ist voll stolz und sie freut sich“, erzählt die quirlige Tirolerin mit der großen Stimme im KURIER-Interview.

Der „Yeti“ ist ihr sehr ans Herz gewachsen, sie wird ihn sogar richtig vermissen. „Wir sind uns gar nicht so unähnlich, der Yeti und ich. Besonders früher war ich immer ganz schüchtern und kaum bin ich auf der Bühne gestanden, hab’ ich die Sau rausgelassen. Und dann war es aus und ich bin wieder oben gestanden und hab mir nur gedacht: Ohhh.“

Die Show war eine tolle Erfahrung für die Sängerin, die sie aber fast nicht gemacht hätte, wie sie erzählt. Nadine Beiler leidet nämlich unter Klaustrophobie. Mit einem Motorradhelm hat sie dann geübt.

"Da war es Anfang November und es hat in Tirol gerade zum Schneien angefangen und ich hab die Leute nach einem Motorradhelm gefragt. Die haben sich alle gedacht, was ist denn jetzt los? Mein Papa war dann ganz erleichtert, wie ich ihm gesagt habe, dass ich das für ,Masked Singer' zum Üben brauch. Er hat schon gemeint, ich geh jetzt Motorrad fahren", lacht sie.

„Bei der ersten Show war ich stocksteif und noch nicht so ganz in der Rolle, weil ich einfach nur geschaut hab’, dass ich es überstehe. Aber ich bin im Laufe der Sendung mit dem Yeti aufgeblüht und bin mehr oder weniger auch stolz auf mich, dass ich das so hingekriegt hab.“

Und das kann sie auch sein, denn die Sängerin hat ein hartes Jahr hinter sich. Panikattacken und Ängste machten ihr zu schaffen. „Ich hab mich in den letzten Jahren ziemlich verausgabt mit meiner gemeinnützigen Organisation „The Mira Lane“ und hab’ dann ganz ein fettes Burnout gehabt. Körperlich und generell ist es mir zu viel geworden. Dann sind privat auch noch ein paar schlimme Sachen passiert. Das war dann einfach zu viel. Dann habe ich eine Auszeit gebraucht.“

Die Show war dann für sie eine Art Motivation. „Als die Anfrage hereinkam, hab’ ich mir gedacht, das lass’ ich mir jetzt wegen meiner Ängste nicht nehmen. Das schaffe ich jetzt und hab’ mich mega darüber gefreut“, erzählt Beiler, die auch schon wieder an neuer Musik arbeitet. Ihr aktuelles Album heißt übrigens „Sweet Artist’s Mind“.

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"Ich möchte mich jetzt einmal auf die Musik konzentrieren, auf das Singen. Das macht einfach Spaß und das ist ja auch, was ich bin. Ich bin ja in erster Linie eine Sängerin. Ich freue mich aber auch schon, wenn es dann wieder weitergeht damit, die Welt ein bisschen besser zu machen", meint sie über ihre Friedensaktivismus-Ambitionen.

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