© MasterChef Celebrity

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08/30/2020

MasterChef Celebrity: Ochsenknecht als schärfster Konkurrent von Schneider

Bei der Koch-Show "MasterChef Celebrity" tauchte Moderatorin Silvia Schneider in eine "Zauberwelt" ein.

von Lisa Trompisch

An ihr kommt man momentan wirklich nicht vorbei – Silvia Schneider ist ein gern gesehenes Gesicht in der TV-Landschaft. Jetzt mischt sie sogar die Deutschen auf, beziehungsweise kocht unsere Lieblingsnachbarn so richtig ein.

Bei der Sendung „MasterChef Celebrity“ (ab Montag um 20.15 Uhr auf Sky One sowie auf Abruf über Sky Q und Sky X) brutzelt, rührt und paniert sie mit zehn weiteren Prominenten wie Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht, Schlager-Star Beatrice Egli, Entertainer Thomas Hermanns oder Schauspieler Hardy Krüger Jr. um den Sieg. Und obwohl man sich im Studio heftige Kochlöffelduelle lieferte, überwog die Freundschaft statt der Konkurrenz, wie Schneider lachend dem KURIER beim Lokalaugenschein in Köln erzählte.

"Jimi Blue Ochsenknecht habe ich sehr unterschätzt. Aber er hat richtig Ahnung vom Kochen und weiß genau, was er tut. Er hat sogar ein Kochbuch rausgebracht und betreibt eine Bar. Also, Hut ab vor diesem ganz tollen Kollegen."

Dass sich Silvia Schneider jetzt so viel mit der Zubereitung feiner Speisen beschäftigen darf, freut sie ganz besonders. „Ich freue mich riesig, dass ich mich dem Thema Kochen so viel widmen kann (am 14. September startet ja auch ihre Kochsendung im ORF). Ein Kochbuch ist auch erschienen, und ein weiteres soll noch heuer folgen. Es freut mich einfach, dass ich das machen kann. Es verbindet eine meiner größten Leidenschaften mit dem Job. Und das ist, glaube ich, das Beste, was einem passieren kann: Beruf und Hobby zu verbinden“, erzählte sie.

„Kochen hat viel mit Leidenschaft und Sex zu tun. Das ist ganz wichtig“, grinste sie. „Einerseits ist Kochen tatsächlich eine Wissenschaft, weil du sehr genau wissen musst, wie sich die unterschiedlichen Zutaten zueinander verhalten. Andererseits muss man aber auch den Mut haben und das Temperament, sich in der Küche was zu trauen“, so Schneider, die während der Show auch schon mal an ihre Grenzen stieß.

„Bei ,MasterChef’ haben wir einige Sachen gelernt, die uns an den Rand unseres Könnens gebracht haben. Aber es gibt nichts, wo ich sage, da trau ich mich nicht ran oder das funktioniert nicht.“

Und natürlich nahm sie auch den einen oder anderen ultimativen Küchentrick mit. „Knoblauch nicht hacken oder pressen, sondern mit der Reibe ins Essen geben. Die Finger bleiben mehr oder weniger geruchsneutral, und man hat dann eine Knoblauchpaste im Essen, die sehr fein ist“, verriet sie. Ihr Lieblingsrezept kommt übrigens von ihrer Großmutter, gefüllte Ente. „Und ein Rezept, das ich nie erreichen werde, ist die Kürbissoße meiner Oma. Dieses Rezept hat sie leider mit in den Himmel genommen.“

Von der Sendung an sich ist Silvia Schneider ganz verzaubert: MasterChef ist eine absolute Zauberwelt. Ich bin über mich selbst hinausgewachsen und hätte nie gedacht, dass ich so viel Mut habe und nicht auf die sichere Karte setze. Das war wie eine magische Welt, in die man hineinkippt und aus der es sehr schwer ist, wieder zu gehen", so Schneider.

"Der erste Moment, wie ich zu Hause wieder meinen eigenen Herd aufgedreht habe, war absolut surreal. Dass man, nachdem man Königskraffen zerlegt, Fische filetiert und mit den feinsten Zutaten gearbeitet hat, in der eigenen Küche wieder ein einfaches Ei kocht, hat etwas Unwirkliches. Und da versteht man dann auch die Welt der Sterneköche ein wenig besser."

Sollte die fesche Linzerin gewinnen, möchte sie die Siegesprämie von 25.000 Euro den „Herzkindern Österreich“ spenden. „Ich habe auch einen persönlichen Bezug dazu: Eine Freundin von mir ist betroffen, sie hat ein Herzkind“. Trotz des ganzen TV-Stresses arbeitet sie auch noch weiter an ihrer Modelinie und hat einen Online-Kurs, „Der Wow-Effekt“.

„Ich bin keine, die sich Ziele steckt oder auf Jahre plant, sondern ich nehme einfach das, was gerade kommt und arbeite das ab. Und das freut mich, dass da sehr viele schöne Dinge dabei sind, und ich bin wirklich dankbar, weil es nicht selbstverständlich ist, dass ich das machen darf.“

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