Präsident des Fonds der Wiener Kaufmannschaft Helmut Schramm, Kristina Inhof und ihr Laudator und ORF2-Channelmanager Alexander Hofer

© Kurier/Gerhard Deutsch

Stars Austropromis
06/03/2021

Ein Preis für Kristina Inhof - und ob es sie wieder zu Dancing Stars zieht

Ein Abend im "Studio 44" voller Preise, berührender Momente und Ex-Ö3 Moderatorin Daniela Zeller zeigte Babybauch.

von Stefanie Weichselbaum

Einmal wieder die Schulbank drücken ist für viele der blanke Horror – nicht so für ORF-Moderatorin Kristina Inhof (32). Na gut, sie musste jetzt aber auch nicht lernen, sondern bekam einen Preis von ihrer alten Schule verliehen. Denn Inhof besuchte die Vienna Business School in Mödling und wurde als Absolventin des Jahres mit einem "Merkur"-Award (Auszeichnung der Handelsakademien und Handelsschulen der Wiener Kaufmannschaft) gewürdigt. Nach der KURIER-ROMY bringt sie diese Anerkennung nun zu den Anfängen ihrer Karriere zurück.

"Es erinnert mich ein bisschen an meine Wurzeln und dass ich in meiner Schulzeit den Grundstein für all das gelegt habe, was danach gekommen ist. Dort habe ich die Liebe zum Präsentieren entdeckt. Wir haben wirklich ein Fach gehabt, wo es darum ging: Wie steht man vor Leuten, wie schaut man sein Publikum an? Da habe ich entdeckt, wie viel Spaß mir das macht", erzählt Inhof im KURIER-Gespräch. Außerdem hat sie dort ihren Freund kennengelernt. "Wir waren in der selben Klasse und bis heute haben sich unsere Wege nicht mehr getrennt."

Steil bergauf ging es bei der Sport- und Showmoderatorin als sie bei der vergangenen Staffel "Dancing Stars" für Mirjam Weichselbraun einsprang. Und sie wäre auch für eine zweite Runde offen. "Wenn man mir ein Angebot macht, weiter zu moderieren, sage ich sehr gerne Ja. Ich kann aber sagen, dass ich noch kein offizielles Angebot bekommen habe. Das Tanzen reizt mich aber genauso und mitzumachen wäre eine ganz große Herausforderung.“

Vor 24 Jahren wurde der Award ins Leben gerufen und heuer in neun Kategorien verliehen. Besonders berührend verlief die Auszeichnung für Parisa Norzehi (19) als Handelsschülerin des Jahres. Sie kam vor sechs Jahren ohne Deutschkenntnisse als Flüchtling nach Österreich, spricht mittlerweile beinahe fließend Deutsch und schließt dieses Jahr die Handelsschule ab.

Als Laudatorin brillierte KURIER-Kolumnistin Julya Rabinowich, die selbst im Alter von sieben Jahren aus der Sowjetunion nach Wien gekommen war. "Was die Preisträgerin und mich verbindet, ist der Erwerb der Sprache. Ich weiß, wie das ist, wenn einem die Worte im Mund zerfallen. Es ist eine Heldentat, dass sie das in so kurzer Zeit geschafft hat, sich in Neues hineinzuwerfen."

 Das sprach auch Integrationsbotschafter Robin Lumsden an. "Es ist eine Veranstaltung, die sehr schöne Signale in Richtung positiver Integration gezeigt hat."

Moderiert wurde die Gala von Ex-Ö3-Moderatorin Daniela Zeller, die in drei Wochen einen kleinen Buben erwartet: "Ich hatte eigentlich mit dem Thema abgeschlossen und nicht mehr geglaubt, dass es noch geht. Aber ich wurde mit 43 schwanger – oh Wunder! Es sollte so sein und jetzt freue ich mich total."

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.