Vesela Dimova und Bernhard Kohl

© Kurier/Philipp Hutter

Stars Austropromis
11/06/2021

Kohl bei Dancing Stars: Vernichtende Kritik, die wenigsten Punkte und trotzdem weiter

Ex-Radler Bernhard Kohl hat "fan-tastischen" Rückenwind und wurde vom Publikum in die nächste Runde gewählt.

von Lisa Trompisch

Dass er sich sehr bemüht, das darf man Ex-Radler Bernhard Kohl wirklich nicht absprechen, doch vor allem Juror Balázs Ekker hatte in der 7. Show "Dancing Stars" sehr viel zu kritisieren. Auch Profi Vesela Dimova bekam’s diesmal richtig ab.

Und trotzdem, das Publikum entschied zu seinen Gunsten und wählte ihn in die nächste Runde. "Wir sind irrsinnig dankbar, dass wir so viel Rückenwind bekommen und weiter dabei sein dürfen", freute er sich nach der Sendung.

Anscheinend sind jetzt nicht mehr Skifahren oder Fußball die Lieblingssportarten der Nation.

"Jeder Österreicher hat ein Rad. Fußballspielen tut, glaub’ ich, nicht ein jeder, aber Radfahren schon und das macht sich grad bezahlt", lachte er.

Seine Partnerin Vesela gab aber zu, dass die harsche Kritik sie durchaus getroffen hat. "Jeder hat seine eigenen Meinung, aber am Ende des Tages liefern wir da eine Show ab, es sind keine Wettbewerbstänze. Aber, danke für die Kritik, nehme ich gerne an, bin auch damit einverstanden, nicht so viele Freestyle-Elemente für Bernhard einzubauen. Steht ihm vielleicht wirklich nicht gut. Aber, wie gesagt, es ist kein Tanzsport, sondern Show", erzählte sie im KURIER-Interview.

Dass Kohl weiter ist, störte dann schlussendlich den gestrengen Juror Ekker auch nicht wirklich. "Es ist nicht das erste Mal, dass so was passiert. Ich glaube, bei der 7. Runde darüber zu reden, was gerecht oder nicht gerecht ist, ist, glaube ich, auch nicht gerecht", meinte er augenzwinkernd.

"Ich finde es in Ordnung, dass der Bernhard weiter ist, er hat sehr brav gekämpft. Diesmal war er wirklich nicht gut, er hat auch auf den Deckel bekommen und ich hoffe, dass ihm das auch etwas bringt und die beiden in der nächsten Sendung die Turbos einschalten."

Da konnte auch Jurorin Karina Sarkissova nur zustimmen. "Wir wussten schon, dass wahrscheinlich heute eher eine tänzerisch unfaire Entscheidung fallen wird. Wie immer gewinnt die Sympathie und das Menschliche und die Anrufe der Zuschauer machen das aus."

Den Turbo zünden möchte Kohl auf jeden Fall. "Wir nehmen die Kritik auf und werden versuchen, das auch umzusetzen. Das werden wir einbauen und es ist auch richtig, das ernst zu nehmen."

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