Willi Gabalier

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06/04/2020

„Bares für Rares“: Das sagt Willi Gabalier zu seinem neuen TV-Job

Noch ein Schnauzer für „Bares für Rares“: Warum das gut zu Willi Gabalier passt und was seine Mama Huberta davon hält.

von Lisa Trompisch

Für die Deutschen „trödelt“ Horst Lichter, für die Österreicher ab Herbst Tänzer und Sänger Willi Gabalier (38). Er übernimmt auf ServusTV die Moderation von „Bares für Rares Österreich“ von Roland Gruschka.

Passend, denn Gabalier ist studierter Kunsthistoriker und sein Bauernhaus in der Steiermark ist voller Antiquitäten, wie er im KURIER-Interview erzählt. „Alles was alt ist interessiert mich total. Das ist in so einer Qualität gefertigt, die man sich in Wahrheit heutzutage gar nicht mehr leisten kann. Wenn man bedenkt, wie lange das gedauert hat, bis zum Beispiel ein Tischler ohne Schrauben einen Tisch zusammengebaut hat. Und in dieser Sendung sieht man dann Sachen, zu denen man sonst ja eigentlich gar keinen Zugang hätte“, meint er.

Und überhaupt passe der Sender "ServusTV" perfekt zu ihm.

„Ich finde das sehr spannend, weil ich mich da anders zeigen kann. Die meisten kennen mich ja doch eher nur von der Bühne mit Glitzerhemd, jetzt kommt halt eine andere Seite von mir zum Vorschein. Und das taugt mir natürlich voll“, lacht der ältere Bruder von Alpen-Elvis Andreas Gabalier (35).

Gabalier wird aber nicht nur Altes an die Händler bringen, sondern auch Neues entdecken – und zwar neue Talente. Er übernimmt nämlich auch die Moderation der Show „Heimatsterne“, wo er durch die Regionen reisen wird, auf der Suche nach Menschen, die etwas besonders gut können.

„Diese Sendung passt auch sehr gut zu meinem künstlerischen Leben. Und ich finde das total spannend, dass die Künstler nicht zur Castingshow kommen, sondern der, der castet, eben zu ihnen kommt. Die Idee ist auch die, dass der ganze Ort zusammenhilft. Vielleicht kommt da dann die Feuerwehr und stellt eine Bühne auf. Es soll ein richtiges Festl draus werden“, erzählt er begeistert.

Eigentlich hätte er sich aber nicht gedacht, dass er nach dem Tanzen und Singen (er macht Volksmusik) auch einmal moderieren wird, seine Mama Huberta aber irgendwie schon.

„Ich habe das meiner Mama erzählt und sie hat gesagt: ,Reden hast immer schon können.’ Das war in der Schule oft schon lustig, ich hab nämlich nicht so gerne Aufgaben gemacht und hab mich dann immer wieder mündlich bei allen Sachen rausgeredet.“

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