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Stars
08/17/2021

Adoptiv-Kind von Eminem soll durch Zufall von seinem biologischen Vater erfahren haben

Stevie, früher als Whitney bekannt, soll erst spät die ganze Wahrheit über die eigenen leiblichen Eltern bewusst geworden sein.

Rapper Eminem soll einem seiner Kinder dessen leiblichen Vater verschwiegen haben. Stevie (19) habe laut Medienberichten per Zufall von der ganzen Wahrheit über die eigenen biologischen Eltern erfahren. Dabei handelt es sich um Eminems Ex-Frau Kim Scott und den verstorbenen Tätowierer Eric Hartter. Nach dessen Tod im Jahr 2019 habe Stevie einen alten Zeitungsartikel erhalten, der stutzig machte, heißt es. Eminem hatte Stevie im Jahr 2005 als sein Kind angenommen und Scott im Jahr 2006 zum zweiten Mal geheiratet. Noch im selben Jahr folgte die Scheidung. 

Stevie soll schließlich eine Großmutter befragt haben. "Es tut mir leid, dass sie dir nichts von ihm erzählen", habe diese laut den Berichten, die sich auf ein mittlerweile wieder gelöschtes Video beziehen, schließlich geantwortet.

Stevie, früher mit vollem Namen als Whitney Scott Mathers bekannt, hat sich kürzlich via der Social-Media-Plattform TikTok als genderfluid geoutet. Das heißt, Stevies Geschlechtsidentität ist nicht als eindeutig als männlich oder weiblich fixiert und kann dazwischen schwanken. Manche genderfluide Personen passen ihre Pronomen demnach auch immer wieder neu an.

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Im Deutschen hat sich - anders als im Englischen - die sprachliche Regelung im Zuge des Gender-Diskurses mit Angaben über genderneutrale Pronomen für die eigene Person bisher noch nicht so verbreitet wie etwa in den USA oder Großbritannien. Schon 2019 sagte etwa Popstar Sam Smith, non "non-binary" zu sein. Smith ist also weder eindeutig ein Mann, noch eine Frau.

Gender steht dabei für die soziale, selbst definierte Geschlechtsidentität. Durch das aktive Nennen der Personalpronomen soll das Bewusstsein gestärkt werden, dass die eigene Gender-Identität nicht zwingend mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmen muss und nicht binäre und Transpersonen vor Diskriminierung geschützt werden.

Stevie weist im TikTok-Clip darauf hin, unter anderem die im Englischen neutralen Pronomen "they/them" zu akzeptieren - im Video ist am Ende aber "alle Pronomen" zu lesen - das bedeutet, dass aktuell sämtliche Personalpronomen okay sind. "Seht zu, wie ich beginne, mich mit mir selbst wohl zu fühlen", so der Teenie.

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