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Stars
02/14/2021

8 unerwartete Fakten über Thomas Gottschalk

Er gilt als einer der letzten Showmaster der alten Schule - aktuell hat es Gottschalk aber mit weniger erfreulichen Schlagzeilen in die Medien geschafft.

Thomas Gottschalk, geboren im fränkischen Bamberg, gilt als einer der letzten Showmaster der alten Schule. Mit "Wetten, dass..?", das er bis 2011 moderierte, erreichte er ein riesiges Publikum. Seitdem war Gottschalk in unterschiedlichen anderen Formaten zu sehen - vom "Supertalent" bis zu einer eigenen Literatursendung. 2020 - das Jahr, in dem er 70 wurde - wollte er eigentlich noch mal eine Sonderausgabe von "Wetten, dass..?" präsentieren. Das Revival wurde wegen Corona auf 2021 verschoben. Die einmalige Retro-Ausgabe soll nun im Herbst stattfinden.

Was Sie vielleicht noch nicht über Thomas Gottschalk wussten

Weintrinker

2020 wurde bekannt, dass der Entertainer ins Geschäft mit dem Wein einsteigt. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtete, dass drei Weine unter dem Label EasyWines beim Discounter Netto verkauft werden sollen. Das Blatt schrieb, der 70-Jährige habe keine Reben und auch kaum Expertise, es zitierte Gottschalk mit den Worten: "Na klar, ich bin kein Weinkenner, sondern Weintrinker!" Der Moderator fügte hinzu: "Weil für den Wein das Gleiche gilt wie für mich: Je älter, desto besser! Es gibt natürlich einige, die mich für 'ne Flasche halten. Dann passt's auch wieder." Auch Kollege Günther Jauch ist im Wein-Geschäft. "Wir waren immer Vorbilder füreinander", sagte Gottschalk laut "Spiegel". "Ich bin seines, was den Job betrifft, Günther ist mein Vorbild als Geschäftsmann."

Tierpate

Ebenfalls 2020 hat Gottschalk die Ehrenpatenschaft für Nasenbär "Thommy" im Zoo Karlsruhe übernommen. Die Idee dazu sei von dem Moderator selbst gekommen, der mit etwas Selbstironie die Tierart mit dem markanten Profil gewählt habe, teilte Zoodirektor Matthias Reinschmidt damals mit. "Wir sind überglücklich, dass diese Patenschaft zustande gekommen ist." Gottschalk ist nach Frank Elstner der zweite Ehrenpate des Karlsruher Zoos. Elstner übernahm im Dezember 2015 die Patenschaft für das weiße Bennett-Känguru "Frank".

Stars unter sich

US-Popstar Miley Cyrus hat Thomas Gottschalk einst ein Gästehaus in Kalifornien abgekauft. "Ich habe es eigentlich Liam Hemsworth angeboten, denn das Haus grenzt an sein Grundstück", zitierte die "Bild"-Zeitung den Entertainer 2016. "Meine Frau hat es für unsere Söhne eingerichtet, aber Miley wollte es so wie es war, samt Möbeln und Bettwäsche", sagte Gottschalk damals. Cyrus und Exmann Hemsworth haben sich in der Zwischenzeit scheiden lassen.

Mediale Trennung und Neustart

Dass Gottschalk seine Frau Thea nach fast einem halben Jahrhundert, zwei gemeinsamen Söhnen und Enkelkindern für eine Jüngere verließ, machte 2019 Schlagzeilen -  kurz nachdem seine Villa in Malibu abgebrannt war. "Meine erklärte Absicht war es eigentlich, als abgeklärte Fernsehlegende in Malibu die Füße hochzulegen, während sich die Nation nur schwer mit dem Gedanken abfinden kann, ihre Samstagabende ohne mich zu verbringen", schreibt er in seinem Buch "Herbstbunt". Doch: "Malibu ist abgebrannt, die Nation plant das Wochenende ohne mich, und statt in meiner kalifornischen Windmühle in die Abendsonne zu blinzeln, die glutrot im Pazifik versinkt, habe ich mir mit neuer Partnerin in Baden-Baden eine renovierte Dachwohnung gemietet." Nach wie vor ist Gottschalk mit Karina Mroß liiert.

Altherren-Witze

Feministin Alice Schwarzer bescheinigte Gottschalk in seiner Geburtstagssendung zum 70er, kein Sexist zu sein: "Ich hab Dich noch nie sexistisch erlebt – davor bewahrt dich der Humor." Dass sich Gottschalks Humor immer wieder durch unangenehme Altherrenwitze auszeichnete und weibliche Studiogäste gern als Deko betrachtet wurden, schien Schwarzer wohl vergessen zu haben.

Workaholic

Getan hat Gottschalk immer viel - und das höchst erfolgreich: "Ich bin sicher der einzige Mensch auf der Welt, der damals bei einem Kiss-Konzert eingeschlafen ist. Ich war in den 80ern offensichtlich überarbeitet", sagte er einst der Deutsch Presse-Agentur.

Die Buntstift-Lüge

Es war der einzige nachgewiesene Betrugsfall in der Sendung "Wetten, dass...?": Im Jahr 1988 schleicht sich "Titanic"-Redakteur Bernd Fritz in die Sendung ein und behauptet, die Farbe von Buntstiften am Geschmack zu erkennen. In Wirklichkeit linst er unter seiner Augenbinde hindurch. Thomas Gottschalk nahm es mit Fassung, zeigte sich aber enttäuscht, dass der Trick dann doch so plump war. Das Ende von "Wetten, dass..?" hat ihn nach eigenen Worten "wirklich hart getroffen". Der "Bild"-Zeitung sagte er einst: "'Wetten, dass ..?' war die große Liebe meines Lebens." Er habe sie aus guten Gründen verlassen und gehofft, sie würde "mit einem anderen glücklich werden und in neuem Glanz erstrahlen".

Schweigen

Zuletzt fiel Gottschalk in der Sendung "Die letzte Instanz" durch unbedachte und diskriminierende Aussagen auf, für die es im Anschluss Kritik hagelte. Er hatte in einer Talkrunde angegeben, bei einer Kostümparty in Los Angeles mit Jimi-Hendrix-Verkleidung das erste Mal erfahren zu haben, "wie sich ein Schwarzer fühlt".

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