Chloe Kim ist in Peking eine von 24 Athleten, die Kim heißen.

© APA/AFP/KIRILL KUDRYAVTSEV

Sport Wintersport
01/31/2022

Olympische Zahlenspiele: Ein Eiskanal um 2 Milliarden und 24 Kims

Was es mit der teuersten Bob- und Rodelbahn auf sich hat. Welche zwei Nationen erstmals bei Olympia dabei sind und warum die Kims in aller Munde sind – die Winterspiele in Zahlen.

von Christoph Geiler

Am Freitag werden die Olympischen Winterspiele eröffnet. Die wichtigsten Eckdaten rund um Peking 2022.

  • 0 Politiker ...

... aus Österreich werden diesmal Olympia beiwohnen. Das sei nicht als Boykott zu verstehen, sondern auf die strengen Covid-Maßnahmen zurückzuführen, heißt es aus dem Kanzleramt. Andere Länder wie die USA, Großbritannien oder Australien, die keine politischen Vertreter nach China schicken, machen kein Geheimnis daraus, dass sie die Spiele bewusst boykottieren.

  • 1 Zeitzone ...

... gibt es nur in China. Im viertgrößten Land der Welt gehen die Uhren etwas anders und ticken überall gleich. Der Zeitunterschied zu Mitteleuropa beträgt sieben Stunden.

  • 2 Nationen ...

... sind in Peking das erste Mal bei Winterspielen vertreten. Saudi-Arabien entsendet die beiden Skifahrer Fayik Abdi und Salman Al-Howaish nach China, für das Olympia-Debüt von Haiti zeichnet mit Richardson Viano ebenfalls ein Alpiner verantwortlich.

  • 7 Bewerbe ...

... erleben die Olympia-Premiere. Im Skispringen, im Shorttrack, im Ski-Freestyle und im Snowboardcross stehen erstmals Mixed-Teambewerbe auf dem Programm. Neu sind zudem die Big-Air-Wettkämpfe mit Skiern sowie Monobob (nur Frauen).

  • 24 Athleten ...

... mit dem Namen Kim sind am Start. Vor allem im südkoreanischen Aufgebot herrscht Verwechslungsgefahr: 23 Sportler hören auf den Nachnamen Kim. Dazu kommt US-Snowboardstar Chloe Kim. Die Eltern der Halfpipe-Olympiasiegerin stammen aus – richtig – Südkorea.

29 Personen ...

... wurden am Samstag bei der Einreise nach China positiv auf das Coronavirus getestet und sofort in Quarantäneeinrichtungen verfrachtet. Dabei handelte es sich um 19 Athleten bzw. Betreuer. In der Olympia-Blase wurden sieben neue Covid-Fälle entdeckt. Österreicher sind nicht betroffen.

  • 91 Kilogramm ...

... Reis isst jeder Chinese im Schnitt pro Jahr. Jeder Österreicher kommt auf ungefähr fünf Kilogramm.

  • 112 Medaillen ...

... hat China bei Winterspielen bisher gewonnen. Zum Vergleich: Allein bei den Sommerspielen 2008 in Peking gab es für das Gastgeberland 100 Medaillen.

  • 140 Meter ...

... sprang Ulrich Wohlgenannt bei seinem Sieg im Kontinentalcup auf der Olympiaschanze in Peking. Damit ist der Vorarlberger der Schanzenrekordhalter.

  • 550 Paar Skier ...

... nehmen Österreichs Sportler mit nach China. Das war nur ein Bruchteil des Gepäcks im Charterflieger, der am Freitag in Schwechat abhob. Mit an Bord waren insgesamt 21,3 Tonnen Gepäck.

  • 1.803 Euro ...

... wurden englischen Athleten von PR-Agenturen aus dem Reich der Mitte für pro-chinesische Botschaften offeriert. Der Daily Mail liegt auch das gewünschte Statement vor, das die Sportler über ihre sozialen Netzwerke verbreiten sollten. „Ich unterstütze die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. Die Olympischen Spiele in Peking sind eine Gelegenheit, Werte wie Frieden, Einheit und gegenseitigen Respekt zu fördern.“

  • 2.875 Sportler ...

... sind für die Winterspiele in Peking akkreditiert. Damit verpasst Peking 2022 den bisherigen Teilnehmerrekord von Pyeongchang 2018. Damals waren 2.952 Athleten im Einsatz. Zum Vergleich: Bei den Spielen 1976 in Innsbruck umfasste das Starterfeld 1.123 Sportler.

  • 24.272 Bäume ...

... sind im Ski-Zentrum Xiaohaituo umgepflanzt worden, um Platz für die Olympia-Pisten zu schaffen.

  • 5,5 Millionen Euro ...

... hat das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) für Peking 2022 veranschlagt. Die Kosten sind somit um eine Million Euro höher als 2018 in Pyeongchang.

  • 2,24 Milliarden Dollar ...

.... kostete der Olympia-Eiskanal in Yanqing. Die teuerste Bob- und Rodelbahn der Welt ist mit einer Fahrzeit von einer Minute zugleich auch die längste und zudem komplett überdacht. „So etwas gibt’s nirgendwo sonst, ein architektonisches Meisterstück“, schwärmt Skeleton-Pilotin Janine Flock.

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