© APA/AFP/JOE KLAMAR

Sport Wintersport
09/25/2021

Worauf sich Ski-Fans freuen - und die Athleten weniger

In exakt vier Wochen startet in Sölden die Weltcup-Saison mit neuen Freiheiten und alten Maßnahmen.

von Florian Plavec

„Sölden ist bereit.“ Exakt vier Wochen vor dem Start des Ski-Weltcups am 23. Oktober ist die Zuversicht groß bei Christian Scherer, dem Generalsekretär des ÖSV. „Wir haben in Sölden so große Schneedepots wie nie zuvor. Auch wenn es jetzt nicht mehr schneien sollte, kann das Rennen stattfinden.“Die Fans dürfen sich nicht nur auf den traditionellen Auftakt am Tiroler Gletscher freuen, sondern auch auf einen Ski-Winter, wie man ihn in Erinnerung hat aus Zeiten, als Corona nur ein Bier aus Mexiko war.

Für die Zuschauer dürfte es keine Beschränkungen geben, einzig an die 3G-Regel wird man sich halten müssen.

„Und sollte bundesweit 2G eingeführt werden, werden wir uns auch darauf einstellen“, sagt Scherer. Die Kontrolle erfolgt bereits im Tal, erst dann ist die Auffahrt zum Gletscher gestattet. Auch bei den anderen Weltcup-Orten in Europa und bei den Olympischen Spielen in Peking (ab 4. Februar) werden aus heutiger Sicht Fans an der Strecke sein dürfen.

Kaum etwas geändert im Vergleich zur Vorsaison hat sich allerdings für die Athleten. Diese bleiben weiterhin unter sich in ihrer „roten Bubble“, die sie nicht verlassen dürfen, sie müssen Maske tragen und alle paar Tage einen PCR-Test abgeben. „Natürlich sind die Aktiven darüber nicht begeistert“, gibt Scherer zu. Doch die Maßnahmen funktionieren, wie man 2020/21 gesehen hat, als die Rennen am Höhepunkt der Corona-Pandemie planmäßig über die Schneebühne gehen konnten. „Die Sportler nehmen das alles gerne in Kauf, damit sie ihren Beruf ausüben können.“ Die Impfquote bei den ÖSV-Athleten ist übrigens höher als beim Rest der Bevölkerung.

Kein Training in Chile

Wie im Vorjahr haben die ÖSV-Spitzenläufer heuer auf das Übersee-Training verzichtet. Kein Problem für Marco Schwarz. Der Kärntner blickte bei einem Termin seines Sponsors Uniqa auf seine bisher stärkste Saison mit „vielen persönlichen Highlights“ zurück, den Sieg im Slalom-Weltcup und den WM-Titel in der Kombination.

„Es war eine Saison mit vielen persönlichen Highlights. Aber heuer möchte ich den nächsten Schritt machen“ 

Marco Schwarz | Slalom-Weltcupsieger
einen Instagram Post Platzhalter.

Wir würden hier gerne einen Instagram Post zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Instagram zu.

„Aber heuer möchte ich den nächsten Schritt machen“, sagt der 26-Jährige. Das Schneetraining begann im Mai in Österreich, Ende August herrschten dann perfekte Verhältnisse in Saas Fee, nun wird wieder auf den Gletschern in Sölden und im Pitztal trainiert.

Im Gesamtweltcup belegte Schwarz Rang drei. Gerne könnte es etwas mehr werden. Er hat viel Trainingszeit in den RTL investiert und möchte auch in einigen Super-Gs Punkte sammeln.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Um diesen Artikel lesen zu können, würden wir Ihnen gerne die Anmeldung für unser Plus Abo zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diese anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.