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Sport Wintersport
03/30/2020

Wie geht's Kombinierer Gruber nach seiner Herz-OP?

Zwei Wochen nach dem Eingriff macht der Salzburger erste Fortschritte. "Ich muss mein Herz noch schonen."

von Christoph Geiler

Es war ein Schock für Bernhard Gruber und sein Umfeld, als ihm die Ärzte vor einigen Wochen mitteilten, dass er sich einer Herz-Operation unterziehen müsse. Der Kombinierer hatte zwar schon den gesamten Winter über gesundheitliche Probleme geklagt, dass es allerdings so schlimm ist, hatte keiner gedacht. Vor zwei Wochen wurde dem Pongauer wegen einer Verengung der Herzkranzgefäße ein Stent eingesetzt.

Nun meldete sich Bernhard Gruber erstmals nach seiner Operation zu Wort. "Ich muss mein Herz noch schonen", sagt er im Interview auf der ÖSV-Homepage. Aber erste leichte Belastungen kann der Spitzensportler mittlerweile schon wieder bewältigen. "Ich schaue, dass ich ums Haus gehe und steige Treppen. In der Früh mache ich sogar schon eine leichte Einheit auf dem Laufbahnd. Aber der Puls soll nicht höher raufkommen als 80 Schläge", berichtet Gruber.

Obendrein hat der zweifache Familienvater seine Liebe zur Hausarbeit entdeckt. "Ich tu' gern Staubsaugen", gesteht der Weltmeister von 2015. "Den Abwasch mach' ich dafür nicht so gerne."

Gruber, der im Krankenhaus Schwarzach operiert wurde, möchte sich bei dieser Gelegenheit auch beim gesamten medizinischen Fachpersonal und all den Helfern bedanken, die aktuell das Leben in Österreich am Laufen halten. "Unglaublich, was die leisten. Die vollbringen Unmenschliches."

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