Ski-Star Sofia Goggia holt die Weltcup-Kristallkugel im Super-G

ÖSV-Läuferinnen Hütter und Rädler beenden die Saison mit einer Top-Platzierung. Den letzten Super-G der Saison gewann Goggia.
Ski-Star Sofia Goggia holt die Weltcup-Kristallkugel im Super-G

Die nächste Italienerin mit einer kleinen Kristallkugel der aktuellen Saison. Nach Laura Pirovano am Samstag in der Abfahrt holte Teamkollegin Sofia Goggia am Sonntag den Gesamtsieg im Super-G-Weltcup. Es ist ihre vierte Kugel nach dreimal Abfahrtsweltcup.

63 Punkte Vorsprung hatte Goggia auf die Neuseeländerin Alice Robinson vor dem letzten Super-G der Saison 2025/26, die am Sonntag nicht unter die Top-15 kam und daher nicht punktete. Goggia gewann mit dem Super-G in Lillehammer ihren 29. Weltcupsieg vor der Schweizerin Corinne Suter und der deutschen Kira Weidle-Winkelmann

Aicher mit Hundertstelpech

Ihre deutsche Teamkollegin Emma Aicher machte mit einem vierten Platz weitere Punkte auf Mikaela Shiffrin vor den technischen Disziplinen gut. Die US-Amerikanerin hat nun noch 45 Punkte Vorsprung im Gesamtweltcup. Platz 3 verfehlte sie nur um eine Hundertstel, was wichtige Punkte kostete. "Es bringt mir nichts, wenn ich über diese Punkte nachdenke", sagte sie in ihrer gewohnt pragmatischen Art. Schon bei Olympia hatte Aicher Hundertstelpech. Doch sie sei mit der Saison ohnehin bereits mehr als zufrieden, sagte die 22-Jährige.

Auch Shiffrin startete in Lillehammer - dem dritten Super-G ihrer Saison. Ihr Verlobter Aleksander Aamodt Kilde war als Vorläufer gestartet. Punkten konnte sie allerdings nicht. Sie landete abseits der Top-15, für die man Zähler erhält. Sowohl Aicher als auch Shiffrin können noch den Gesamtweltcup gewinnen. 

Am Dienstag kommt es im Slalom (10.30 Uhr/live ORF 1) zum Kopf-an-Kopf-Rennen, am Mittwoch ist noch der Riesentorlauf (9.30 Uhr/live ORF 1) geplant. 

Top-Platzierung für Hütter

Eine Top-Platzierung in ihrem letzten Rennen der Saison holte Cornelia Hütter. Die Bronzemedaillengewinnerin im olympischen Super-G landete am Ende Fünfte. "Ich mag diesen Schnee einfach nicht", sagte Hütter im ORF-Interview nach dem Rennen. Es sei "wie mit Sommerreifen im Winter am Schnee" zu fahren. 

Bei der 33-jährigen Cornelia Hütter wird es auch in der kommenden Saison weitergehen, wie sie schon mehrmals betonte. "Sicher hat man Anforderungen, die man als routinierter Athlet stellen kann", gab sie mit Blick auf Vincent Kriechmayr und dessen Aussagen vom Samstag über seinen Wunsch nach Konditionstrainer Peter Meliessnig zu. Sie mache aber ihre Karriere davon nicht abhängig, ob ihre Anforderungen zu 100 Prozent erfüllt würden. 

Zufrieden kann auch Olympiasiegerin Ariane Rädler mit der Saison sein, sowohl in Abfahrt als auch Super-G. Am Ende holte sie Platz 7. 

Mirjam Puchner wurde 12., Nina Ortlieb 21., Riesentorlauf-Weltcupgewinnerin Julia Scheib zog ihren Start im Super-G zurück - der Grund seien Rückenschmerzen, wie es in ersten Meldungen hieß.

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