Rafael Rotter zeigte sich zum Auftakt in Znaim sehr spielfreudig

© Agentur Diener/DIENER / Eva Manhart

Eishockey
09/14/2014

Selbstbewusste Capitals zur Heimpremiere

Stürmer Rotter begründet die Stärke seines Teams.

von Peter Karlik

Eindrucksvoller als das Resultat beim 3:2 in Znaim war am Freitag die Leistung der Vienna Capitals. Das Team von Tom Pokel ließ die sonst spielerisch so starken Gastgeber kaum ins Spiel kommen. Stürmer Rafael Rotter hat vor der Heimpremiere am Sonntag gegen Fehervar mehrere Gründe für den gute Start parat: "Jeder kämpft für den anderen. Das ist das Wichtigste. Es gibt im ganzen Kader niemanden, der sich beklagt. Jeder ist zufrieden mit seiner Rolle."

Besonders der 27-Jährige darf mit seinen Einsätzen in der Champions League und in der EBEL zufrieden sein. Rotter übernimmt dank seiner Stärke am Puck im Powerplay eine sehr dominante Rolle. "In unserer Linie mit Naglich und MacArthur funktioniert es sehr gut. Die Scheibe läuft gut und wir bringen viele Schüsse aufs Tor. Ich fühle mich pudelwohl." Aber auch die Einserlinie der Caps mit Watkins, Ferland und Foucault ist immer gefährlich. Dass die Wiener den Znaimern den Spielaufbau so schwer machen konnten, liegt für Rotter an der Spielanlage der Caps: "Wir spielen ein sehr aggressives System, wenn der Gegner am Puck ist. Dabei ist es wichtig, dass wir uns gegenseitig vertrauen und sehr viel eislaufen."

Gegen Fehervar erwartet Rotter ein ähnliches Spiel wie gegen Znaim: "Aber wenn wir nicht alles geben, wird es nichts zu holen geben." Eine Einstellung, die Trainer Pokel gefallen wird. Der Bozner Meistermacher lobt und warnt: "Wir spielen sehr ruhig und konzentriert. Die einzige Gefahr ist, dass wir uns zu sicher werden."

Zufriedene Salzburger, Pfiffe in Klagenfurt

Es ist schon Tradition, dass Meister und Vize im direkten Duell die neue Saison eröffnen. Und wie im Vorjahr triumphierte der Zweite, auch dank des Heimvorteils.
Das 4:1 gegen Bozen hätte Salzburg vor fünf Monaten im letzten Saisonspiel gebraucht, dann wäre der EBEL-Titel nicht nach Südtirol gewandert. Die Revanche ist eindrucksvoll gelungen. Zumindest vom Ergebnis her, denn spielerisch gibt es noch einiges besser zu machen. „Speziell im zweiten Drittel taten wir uns gegen die defensiv eingestellten Bozener sehr schwer“, gab Coach Daniel Ratushny zu. Am Sonntag, geht es auswärts gegen Angstgegner Znaim (zur Premiere 2:3 gegen die Vienna Capitals/siehe oben).

Wie stark ist der neue KAC? Das 3:1 gegen Laibach hat wenig Aussagekraft. Schon mehr die Tatsache, dass es für den neuen Coach Coach Martin Stloukal, dessen neuen Assistenten Gerald Ressmann und Kapitän Johannes Reichel Pfiffe gab. Den meisten Applaus bekam Ex-KAC-Goalie Andy Chiodo, der beim neuen Klub alte Stärke bewies.
Am Sonntag gastiert KAC in Innsbruck (17.40, Servus TV).

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