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Vienna Capitals
03/13/2013

Trotz vier Scorerpunkten in der Defensive

Der 22-jährige Verteidiger Peter Schweda assistierte beim 6:2 gegen Salzburg vier Mal.

von Peter Karlik

Den Vienna Capitals gelang ein Traumstart ins Semifinale gegen Salzburg. Die Wiener führen nach dem 6:2-Erfolg am Dienstag mit 1:0 in der Best-of-seven-Serie und können am Freitag ohne großen Druck zum Auswärtsspiel nach Salzburg reisen.

Ein interessantes statistisches Detail beim 6:2 waren die vier Assistpunkte von Peter Schweda. Nicht, weil Verteidiger nur selten vier Scorerpunkte in einem Spiel machen, sondern weil Schweda in seiner ganzen Karriere davor auch nur vier Punkte gesammelt hatte.

2008 kam er in der Profi-Mannschaft erstmals zum Einsatz, 2010/2011 waren zwei Assists seine Ausbeute, in der laufenden Saison im Grunddurchgang ebenfalls.

„Ich freue mich unheimlich, aber da gehört auch viel Glück dazu. Wirklich wichtig ist nur, dass wir gewonnen haben“, sagt Schweda, der 2008 aus der zweiten Liga vom EHC Team Wien zu den Capitals kam.

Die Hauptaufgabe

Schweda spricht somit, wie es seinem Trainer Tommy Samuelsson gefällt. Denn der Schwede achtet penibel darauf, dass keiner aus dem Kollektiv, das die Capitals derzeit so stark macht, ausschert. „Die vier Scorerpunkte sind sicher gut für sein Selbstvertrauen. Aber Tore oder Assists sind nicht seine Hauptaufgabe“, sagt Samuelsson mahnend. Schweda solle in der Defensive solide agieren und wenn er den Puck erobert hat einen schnellen ersten Pass spielen.

Obwohl der 22-Jährige bereits die vierte Saison bei den Profis ist, hat er es erst heuer zum Stammspieler geschafft. „Er hat davor nie wirklich konstant gespielt“, sagt Samuelsson. Schwedas Glück in dieser Saison war eines anderen Pech. Wegen des verfrühten Saisonendes von Dan Bjornlie (Gehirnerschütterung) gehört Schweda zu den Top-sechs-Verteidigern der Caps. Samuelsson lobt und bremst ihn: „Er ist gut unterwegs. Aber es braucht noch viel Arbeit. Es werden Phasen kommen, in denen wir mit ihm geduldig sein müssen.“

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