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Sport Wintersport

Mayer im ersten Bormio-Training Vierter, Feuz begründet Rücktritt

Die Abfahrtspiste Stelvio präsentierte sich vor dem Rennen am Mittwoch gewohnt schwierig. Der Schweizer Skistar Beat Feuz bat zur Pressekonferenz.

12/26/2022, 03:14 PM | Aktualisiert am 12/26/2022, 06:07 PM

Der Südtiroler Christof Innerhofer hat am Montag das erste Training für die Weltcup-Abfahrt (Mittwoch) in Bormio für sich entschieden. In 1:57,92 Min. verwies er den Kanadier James Crawford um 0,26 Sek auf Rang zwei. Eine Hunderstel dahiner der Franzose Adrian Fresquet.

Weitere 0,28 Sek. langsamer wurde der Kärntner Matthias Mayer Vierter, als zweitbester Österreicher belegte der nach einer längeren Sturz-Unterbrechung mit Startnummer 64 ins Rennen gegangene Felix Hacker Rang neun (+1,11).

Emotionaler Beat Feuz

Von den übrigen ÖSV-Athleten kamen die Oberösterreicher Daniel Hemetsberger (+1,76) und Vincent Kriechmayr (+1,79) in der verspätet begonnenen Einheit auf die Positionen 14 bzw. 15. Julian Schütter (21./+2,10), Stefan Babinsky (24./+2,19) und Raphael Haaser (45./4,06) waren die nächstbesten der rot-weiß-roten Equipe. Andreas Ploier (58./+6,04) und Otmar Striedinger (61./+6,38) hatten bereits gehörigen Rückstand. Ihre Landsleute Christoph Neumayer und Lukas Feurstein blieben dem Start fern, ebenso wie der Schweizer Beat Feuz.

Der Olympiasieger hatte Mitte vergangener Woche seinen Rücktritt für die Kitzbühel-Abfahrt am 21. Jänner angekündigt und gab Montagabend in Bormio eine Pressekonferenz. „Der Körper hat gesagt, es ist vorbei“, erklärte er, dass die physischen Voraussetzungen nicht mehr gegeben seien. „Es brauch so viel Zeit, den Körper in Form zu bringen. Ich müsste sehr viel Zeit investieren und das bin ich schlichtweg nicht gewillt.“

Außerdem seien andere Sachen in seinem Leben für ihn wichtiger geworden, betonte Feuz. Der 35-Jährige aus dem Emmental ist mit der österreichischen Ex-Athletin Katrin Triendl liiert, mit der Tirolerin hat er zwei kleine Töchter.

Innerhofer überrascht

Innerhofers Trainingsbestzeit sollte einen Schub für die im bisherigen Saisonverlauf enttäuschenden Italiener bedeuten. Der seit kurzem 38-Jährige hat das Rennen auf der "Stelvio" 2008 gewonnen. Sechsfach-Sieger und Vorjahres-Sieger Dominik Paris zeigte sich im Vergleich zu seinen bisherigen Saisonergebnissen als Elfter (+1,17) ebenfalls verbessert. Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde, Führender im Disziplin-Weltcup, wurde Zwölfter (+1,30), der Schweizer Weltcup-Führende Marco Odermatt 18. (+1,91).

Nach vier Saison-Abfahrten ist Mayer unmittelbar vor Kriechmayr als Vierter bester ÖSV-Läufer in der Disziplinwertung. Hinter Kilde und Aamodt liegt der im Bormio-Training fünftplatzierte Franzose Johan Clarey (+0,64). Dessen Landsmann Adrien Fresquet wurde Dritter (+0,27). Mit Hemetsberger in Lake Louise (2.) und Mayer in der ersten zweier Gröden-Rennen (3.) hat es bisher zwei Saison-Podestplätze für das ÖSV-Abfahrtsteam gegeben. In Bormio geht es am Mittwoch ab 11.30 Uhr (live ORF 1) um Abfahrtsweltcuppunkte. Exakt 24 Stunden später ist ein Super-G angesetzt.

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