KAC ist gegen niemanden Außenseiter

KAC-Spieler jubeln.
Foto: apa Der KAC spielte "Eishockey zum Verlieben".

Nachdem Klagenfurt mit "Eishockey zum Verlieben" Meister Salzburg rausgeworfen hat "ist jetzt alles möglich".

Auf den ersten Blick ist es eine klare Sache: KAC hat gegen Zagreb nur ein Spiel gewonnen (und nur deshalb, weil das 4:5 auf dem Grünen Tisch zu einem 5:0 wurde). Das stempelt die kroatische Legionärstruppe zu klaren Favoriten.

Doch nur auf den ersten Blick. Denn beim zweiten ist es genauso wie im Viertelfinale gegen Salzburg, als der KAC nur Außenseiter war. Aber mit "Eishockey zum Verlieben" (© Trainer Christian Weber) den Meister auf Urlaub schickte.

Keine Angst

"Jetzt ist alles möglich", sagt der Schweizer. "Die Euphorie ist da und die Formkurve stimmt." Angst vor Zagreb angesichts der vernichtenden Bilanz im Grunddurchgang? "Keineswegs. Wir wollen unser Spiel spielen, nicht auf den Gegner schauen." Weil Furey und Sjusin wieder dabei sind, erwartet der Coach mehr Druck im Powerplay.

"Weber hat neuen Wind in unser Spiel gebracht", sagt Dieter Kalt. "So kompakt wie jetzt sind wir die ganze Saison nicht gewesen." Doch er warnt vor der Truppe mit sieben Legionären und 13 Doppelstaatsbürgern: "Zagreb kassiert die wenigsten Tore und ist im Powerplay stark."

Aber wie schon gegen Salzburg gilt auch gegen Zagreb: Das Play-off ist ein ganz neues Spiel. Um das Finale zu erreichen, braucht der KAC einen Auswärtssieg.

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(kurier) Erstellt am
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