Sport | Wintersport
04.01.2018

Janka wagt Comeback wohl schon in Wengen

Nur zweieinhalb Monate nach seinem Kreuzbandriss will Routinier Carlo Janka in Wengen das Comeback im Weltcup wagen.

Der Schweizer Skirennläufer Carlo Janka wird aller Voraussicht nach kommende Woche in Wengen den Comeback-Versuch wagen. "So ist der Plan", bestätigt der Männer-Cheftrainer Thomas Stauffer, der den Bündner zwar noch nicht live im Training, aber doch auf Videos zu Gesicht bekam. Janka hofft noch auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Südkorea (9. bis 25. Februar).

Janka hatte sich am 24. Oktober im Riesentorlauf-Training bei einem Sturz eine isolierte Kreuzbandruptur am rechten Knie zugezogen, danach verzichtete er auf eine Operation. Der 31-Jährige ließ sich konservativ behandeln und stand Mitte Dezember erstmals wieder auf Schnee. In Wengen stand er schon achtmal auf dem Podest und holte dabei drei seiner elf Weltcupsiege. Von 12. bis 14. Jänner stehen Abfahrt, Kombination und Slalom auf dem Programm.

Für Janka gilt es, bei seinen Comeback-Bestrebungen allerdings auch eine Regelung des Weltverbands (FIS) zu beachten. Will er den Verletztenstatus behalten, darf er pro Disziplin nur ein Rennen bestreiten. Ab dem zweiten Einsatz würde der Riesentorlauf-Olympiasieger von 2010 seinen Status verlieren und könnte die privilegierte Position in der betreffenden Startliste einbüßen.