Hurra, die Gams: Die Bilanz einer turbulenten Hahnenkammwoche

Hurra, die Gams: Die Bilanz einer turbulenten Hahnenkammwoche
Wer fiel positiv auf, wer fiel unten durch. Die Hahnenkammrennen im Rückspiegel.

Wenn in zehn Jahren über die 81. Hahnenkammrennen gesprochen wird, an was werden sich die Ski-Fans dann wohl erinnern?

Im Idealfall daran, dass damals, in diesem verfluchten Corona-Winter 2021, das einzige Mal in der Geschichte dieser traditionellen Veranstaltung keine Zuschauer erlaubt waren. Mit dem Super-G-Sieg von Vincent Kriechmayr endete am Montag ein verlängertes Streif-Wochenende, das sich in dieser Form hoffentlich nie mehr wiederholen wird. Was fiel positiv auf, wer fiel unten durch?

Der KURIER zieht Bilanz.

Positiv

Vincent Kriechmayr

Die Riesen-Rückstände in den beiden Abfahrten (9. und 17.) hatten den Oberösterreicher frustriert und ratlos zurückgelassen. Kriechmayr zog seine Lehren aus den schlechten Rennen und gab im Super-G für sich die Devise aus: „Besser ich scheide aus, als ich schwinge im Ziel mit zwei Sekunden Rückstand ab.“ Der Mut zum Risiko machte sich bezahlt. Mit seinem ersten Sieg auf der Streif übernahm der 29-Jährige auch die Führung im Super-G-Weltcup.

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