Tommy Samuelsson hat sein Team perfekt eingestellt.

© APA/HERBERT NEUBAUER

Eishockey
08/21/2014

Ein heißes Wiedersehen auf blankem Eis

Die Vienna Capitals empfangen zum Auftakt der Champions Hockey League Ex-Trainer Samuelsson.

von Peter Karlik

Im Scherz hatte Tommy Samuelsson bei seiner Verabschiedung aus Wien gesagt: "Wir sehen uns im Herbst in der Champions League." Der Schwede, der die Capitals im April nach drei Jahren verließ und zu seinem Stammklub Färjestad zurückkehrte, ahnte nicht, dass er hellseherische Fähigkeiten hat.

Sein Ex- und sein neuer Klub wurden tatsächlich bei der ersten Auflage der Champions Hockey League in eine Gruppe gelost, gleich zum Auftakt heute, Donnerstag, (19.30 Uhr) kommt es in der Albert-Schultz-Halle zum Wiedersehen. "Das wird schon ein besonderer Moment", sagt Samuelsson im KURIER-Gespräch. "Aber wenn der erste Puck gefallen ist, dann geht es wieder um das Gewinnen." Wie immer beim neunfachen schwedischen Meister. "In diesem Klub braucht man darüber gar nicht reden. Dieser Druck ist historisch bedingt."

Der Kontakt nach Wien ist im Sommer nie abgerissen. "Wir haben öfter telefoniert. Privat und auch wegen der Organisation der Champions League", sagt Samuelsson. Mit dem schwedischen Vizemeister Färjestads BK hat Samuelsson ein Team, das sich Hoffnungen auf den Sieg in der Champions Hockey League machen darf. Die Capitals-Fans werden die Nummer 29 kennen. Luciano Aquino war 2012/2013 bei Dornbirn Topscorer der Erste Bank Liga und erzielte auch vergangene Saison 30 Tore.

Nachdem vor einem Jahr in Schweden die Legionärsbeschränkung gefallen ist, hat auch Färjestad zehn Fremdarbeiter im Kader – und einen Rohdiamanten. In der Verteidigung fällt der 17-jährige Oliver Kylington auf: "Er ist eines der größten schwedischen Talente der letzten zehn Jahren."

Wiens größtes Talent, der 18-jährige Ali Wukovits, wurde von Samuelsson in das Unter-20-Team von Färjestad mitgenommen. "Ich hab erst mit seinem Coach gesprochen. Nach den ersten zwei Wochen im Training macht Ali einen guten Eindruck."

Bei den Vienna Capitals hat Nachfolger Tom Pokel einiges geändert. Sieben neue Spieler sind gekommen und Benoit Gratton wurde nach vier Saisonen von Jonathan Ferland als Kapitän abgelöst.

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