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Sport Wintersport

Die Eishockeyliga im dichten Nebel auf der Zielgeraden

Der Grunddurchgang der ICEHL geht diese Woche zu Ende – mit offenen Fragen. Abgesagte Spiele werden nicht mehr nachgetragen

von Peter Karlik

02/21/2022, 05:12 PM

So unverständlich und undurchsichtig wie noch nie geht in dieser Woche der Grunddurchgang der ICE Hockey League zu Ende. Kaum ein Fan weiß, wie viele Siege seine Mannschaft für den Play-off-Einzug noch braucht. Sicher ist für Dienstag nur: Salzburg und VSV sind fix im Play-off, Fehervar und Capitals könnten folgen. 

Nach den Spielen am Sonntag sind die Top-6 im Viertelfinale, zwischen den Rängen 7 – 10 werden Pre-Play-offs (Best-of-three) gespielt.

Da nach dem Ligaausstieg von Bratislava die Reihung der Tabelle nach dem Punkteschnitt umgestellt wurde, ist kaum abzusehen, wer es in die Top-6 schafft. Noch dazu steht die Wertung der 0:5-Strafverifizierung von zwei Südtirol-Spielen noch aus. Die restlichen abgesagten Spiele finden nicht mehr statt. Insgesamt konnten 97 Prozent der Partien im Grunddurchgang ausgetragen werden.

KAC mit Petersen

Sollte das 5:0 des KAC gegen die nicht angetretenen Bozener annulliert werden, dann müssten sich die Klagenfurter mit den Pre-Play-offs anfreunden. Nach vier Niederlagen in Folge erwartet der Meister die allmähliche Rückkehr einiger Stammspieler. Am Sonntag gegen Bozen war bereits Dänemarks Olympia-Goalie Sebastian Dahm im Einsatz. Am Dienstag gegen Znojmo soll Nick Petersen sein Comeback feiern.

Bei den Vienna Capitals steht Dänemark-Stürmer Nicolai Meyer wieder im Training und wird wohl am Dienstag gegen Salzburg gebraucht werden. Im letzten Duell der beiden Teams drehten die Wiener mit einem Kraftakt in den letzten Minuten das Spiel von 0:2 auf 3:2 und liegen mit 12 Punkten in den vergangenen vier Partien auf Rang vier.

EISHOCKEY: ICE HOCKEY LEAGUE: ROTTER

Kein Play-off-Transfer von Rotter

Ex-Capitals-Stürmer Rafael Rotter erteilte einem Transfer vor dem Play-off eine Absage. „Ich werde den Vertrag in Linz in den letzten Spielen erfüllen.“ Da sich am Mittwoch das Transferfenster schließt, ist für Rotter die Saison am Sonntag zu Ende. Nach seiner Knieoperation wäre das Risiko für einen neuen Verein und auch für ihn im Play-off zu hoch. Für die nächste Saison ist beim 34-Jährigen alles offen.

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