Capitals: Platz eins ist nicht mehr einzementiert

Eishockey, Vienna Capitals - VSV
Foto: DIENER / Philipp Schalber Die Wiener Hackl, Vause, Schneider, Lakos

Die Wiener waren seit der ersten Runde Tabellenführer – das schaffte kein Team seit 2000.

Seit der Neugründung der Liga im Jahr 2000 hat es kein Team geschafft, von der ersten bis zur letzten Runde des Grunddurchganges an der ersten Stelle zu sein – bis zur laufenden Saison.

Die Vienna Capitals waren nach dem 9:1 in der ersten Runde bei Fehervar sofort voran und lagen nach 44 Runden mit elf Punkten Vorsprung auf Verfolger Salzburg an der Spitze. Nachdem Punkte und Torrekord aus der vergangenen Saison nicht gebrochen werden konnten, ist das wieder ein interessantes Kapitel für die Jahrbücher.

Am Freitag startet die EBEL die Platzierungsrunde und die Qualifikationsrunde. Mit einer Niederlage im Heimspiel gegen Zagreb könnten die Wiener erstmals die Tabellenführung verlieren. Denn nach der Teilung der Liga wurden die Punkte gestrichen und bekamen die Capitals sechs Bonuspunkte, also nur zwei mehr als Salzburg. Weil die Bullen in jüngster Zeit überragend spielen, wäre Platz eins für die Caps nach der Zwischenrunde umso wichtiger, weil sie den Salzburgern bis in ein mögliches Finale aus dem Weg gehen könnten.

"Umgerechnet liegen wir nur noch zwei Siege vor dem Letzten", sagt Stürmer Holzapfel. Sein Kollege Vause, der zuletzt gegen beim 6:1 gegen Villach zwei Tore erzielte, sagt: "Da haben wir gezeigt, wozu wir fähig sind."

Lange Transferzeit

Der KAC trennte sich nach nur wenigen Wochen von Verteidiger Espeland. Ein Ersatz wird gesucht. Die Transferzeit endet heuer erst am 1. März, also erst kurz vor dem Beginn des Play-offs.

Die ersten drei der Platzierungsrunde dürfen nach den zehn Spielen ihre Viertelfinalgegner auswählen.

In der Qualifikationsrunde haben Dornbirn (6) und Graz (4) einen guten Bonus im Kampf um die letzten Viertelfinal-Plätze.

(kurier) Erstellt am
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