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Sport Wintersport
02/23/2020

Capitals beenden die Krise mit einem Feuerwerk in Salzburg

Nach vier Niederlagen feiern die Capitals in Salzburg einen 6:1-Kantersieg. Villach und Linz sind im Playoff.

Wer die Vienna Capitals am Dienstag beim 1:4 gegen Bozen und am Sonntag beim 6:1-Sieg in Salzburg gesehen hat, der hat zwei komplett verschiedene Mannschaften erlebt. Nach der schwachen Leistung gegen die Südtiroler waren die Wiener nicht wiederzuerkennen und holten beim Titelfavoriten einen verdienten Sieg. Es war der erste im sechsten Saisonduell mit den Salzburgern. Und einer, der Auswirkungen hat. Weil Bozen gegen Graz 5:2 gewann, sind die Salzburger nicht mehr Tabellenführer.

Bei den Capitals stand Bernhard Starkbaum anstatt des zuletzt unsicheren Ryan Zapolski im Tor. Der Teamtorhüter bot eine bärenstarke Leistung. Bei seinem 13. Spiel von Beginn an feierte der Wiener seinen elften Sieg. Seine Mannschaft ging durch Wukovits (12.) in Führung, Holzapfel erhöhte noch im ersten Drittel auf 2:0 (17.). Die Salzburger erzielten durch Brickley im Powerplay (34.) nur noch das 1:2. Die Entscheidung fiel erst im Schlussdrittel, in dem die Wiener drei Treffer erzielten. Salzburg musste offensiver werden und wurde von den Wienern eiskalt bestraft. Dass Referee Piragic beim Stand von 1:3 ein reguläres Tor von Olden nicht gab, konnten die Capitals an diesem Abend verkraften.

Salzburg kassierte mit dem 1:6 die höchste Saisonniederlage. Trainer Matt McIlvane sagte nach der zweiten Niederlage: „Sie waren das klar bessere Team. Es gibt viel zu lernen von uns. Wenn du etwas gewinnen willst, dann musst du diese guten Teams schlagen.“ Sein Gegenüber Dave Cameron meinte bei ServusTV: „Wir haben immer recht gut gespielt gegen Salzburg, aber heute wurden wir belohnt.“ Am Donnerstag geht es für die Capitals in Graz weiter.

Übrigens musste Salzburg-Stürmer Janos Hari  nach einem Check von Philippe Lakos ins Krankenhaus. Weil Brent Regner danach den Wiener zum Boxkampf aufforderte, und es für Lakos bereits der zweite in dieser Saison war, ist dieser im nächsten Spiel gesperrt. 

In der Qualifikationsrunde fielen erste Entscheidungen: Villach (4:3 n.P. in Fehervar) und Linz (4:6 in Znaim) qualifizierten sich für das Viertelfinale.

Um das letzte Play-off-Ticket streiten in den letzten zwei Runden vor allem Znaim (16 Punkte) und Innsbruck (15), Fehervar (11) hat noch eine theoretische Chance. Die Tiroler kamen bei Schlusslicht Dornbirn zu einem 2:1-Sieg nach Verlängerung, den Tyler Spurgeon fixierte.

Pick Round

EC Red Bull Salzburg - Vienna Capitals 1:6 (0:2,1:1,0:3).
Tore:
Brickley (34./PP) bzw. Wukovits (12.), Holzapfel (17.), Zalewski (40./UZ), Baun (51./PP), Vause (59./PP), Dorion (55./EN)

Bozen - Graz 5:2 (0:0, 2:1, 3:1).
Tore:
Flemming (23.), Insam (26./PP), Giliati (45.), Bernard (50.), Frigo (53.); Ograjensek (51./PP)

Qualifikationsrunde

Znaim - Black Wings Linz 6:4 (3:2,1:2,2:0).
Tore:
McRae (3.), Matus (5., 20.), Flick (21.), Svoboda (57., 60.) bzw. Schofield (10., 27., 33.), Cijan (13.)

Dornbirn - Innsbruck 1:2 n.V. (0:0,0:1,1:0;0:1).
Tore:
Häußle (47./SH) bzw. Herbert (40.), Spurgeon (63.)

Fehervar - VSV 3:4 n.P. (1:1,0:0,2:2;0:0;0:1).
Tore:
Kaijomää (17.), Yogan (46.), Sarauer (54.) bzw. Björkstrand (15., 59.), Reid (55.), Karlsson (entscheidender Penalty)

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