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16.11.2018

1:2 in Villach – der Capitals-Aufschwung dauerte nicht lange

Die Wiener verloren beim Schlusslicht, Bozen ist nach dem Sieg in Graz Tabellenführer in der EBEL.

Das 2:1 der Vienna Capitals am Dienstag gegen Zagreb war doch nicht die Wende. Dem ersten Erfolg nach fünf Niederlagen folgte am Freitag ein enttäuschendes 1:2 bei Tabellenschlusslicht Villach. Der VSV feierte gegen den neuen Punktelieferanten aus Wien den ersten Sieg nach neun Niederlagen.

Die Villacher führten nach Toren von Lanzinger (12.) und Alderson (24.) 2:0, ehe die Wiener durch einen Unterzahltreffer durch Vause (35.) verkürzten. In der Schlussphase drückten die Wiener, doch mit einer Vier-Minuten-Strafe gegen Rotter schwächten sich die Capitals selbst.

Coach Cameron sagte enttäuscht: „Wir sind zu langsam ins Spiel gestartet. Villach war im ersten Drittel klar besser. Im zweiten und dritten Drittel hat sich mein Team dann gesteigert. Unser großes Problem ist derzeit die Chancenverwertung.“

In der Tabelle bleiben die Wiener auf Rang drei, sind aber bereits vier Punkte hinter dem HC Bozen, der in Graz 1:0 nach der Verlängerung gewann. Findlay sorgte in der Overtime (65.) für die Entscheidung.

Im Schlagerspiel der Runde gewann Linz gegen Salzburg 4:2, dabei erzielte Lebler drei Treffer. Die Linzer kamen als Sechste bis auf vier Punkte an die fünftplatzierten Salzburger heran, die hinter den KAC rutschten. Die Klagenfurter siegten in Innsbruck mit 3:1 (1:0,0:1,2:0).

Wiener Einladung

Während die Capitals am Samstag ihre Fans zum Tag der offenen Tür einladen (11 bis 16 Uhr), spielt der WEV in der dritten Liga ÖAHL das Spitzenspiel gegen Kapfenberg (17.40 Uhr). Die Steirer, bei denen Ex-Graz-Profi Reinthaler Spielertrainer ist, sind nach vier Runden Tabellenführer. Der WEV, trainiert von Ex-Nationalspieler Robert Lembacher, hat wie Kapfenberg und Salzburg neun Punkte.