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Sport
09/23/2018

Tischtennis: Habesohn/Gardos holen EM-Gold im Doppel

Die Österreicher besiegen im Finale ein schwedisches Duo. Sofia Polcanova verlässt Alicante mit drei Medaillen im Gepäck.

Das Beste kommt zum Schluss. Daran hielten sich auch Österreichs Tischtennisspieler bei der Europameisterschaft im spanischen Alicante.

Nach zwei Finalniederlagen im Mixed (Sofia Polcanova und Stefan Fegerl) sowie im Damendoppel (Polcanova an der Seite ihrer russischen Partnerin Jana Noskowa) gab es für die rot-weiß-rote Delegation doch noch die heiß ersehnte Goldmedaille.

Robert Gardos und Daniel Habesohn wiederholten ihren Doppelerfolg vom Jahr 2012 – und zwar in der Neuauflage des EM-Endspiels von vor sechs Jahren gegen die als Nummer zwei gesetzten Schweden Mattias Falck und Kristian Karlsson.

Dominant

Die Österreicher dominierten das gesamte Spiel über das Geschehen und ließen den Skandinaviern beim 4:1-Erfolg keine Chance. Bereits den ersten Matchball verwerteten Gardos und Habesohn, der zuvor auch mit dem Viertelfinaleinzug im Einzelbewerb seine aktuelle starke Form unter Beweis gestellt hatte. „Wir haben ausgezeichnet retourniert und hatten klare Vorteile im Kurz-Kurz-Spiel über dem Tisch. Dadurch konnten sie nur selten die Initiative ergreifen“, analysierte Gardos.

Für den österreichischen Verband war es die achte Goldmedaille bei Europameisterschaften und die insgesamt 39. Medaille beim 37. kontinentalen Titelkampf. Bereits zuvor hatte es zwei Mal Silber und Bronze durch Sofia Polcanova im Einzel gegeben. Damit konnte die Auswahl die Verbandsvorgaben mehr als erfüllen, nachdem man drei Jahre lang ohne EM-Medaille geblieben war.

Vier Mal im Finale

„Vor Turnierbeginn wären wir mit einer Medaille zufrieden gewesen. Aber das Finale wollten wir unbedingt gewinnen, nachdem wir die letzten beiden verloren haben“, spielte Daniel Habesohn auf die ausgezeichnete EM-Bilanz der beiden an. Bei den jüngsten fünf Europameisterschaften erreichte das Duo vier Mal das Finale. Nach dem Titel 2012 holten sie 2013 und 2015 Silber.

Die überragende Akteurin der EM in Alicante war aber dennoch Sofia Polcanova mit drei Medaillen. Gestern schrammte die 24-jährige Linzerin hauchdünn an Gold vorbei.

Nach einer 3:2-Satzführung musste sie sich mit Jana Noskova der deutschen Paarung Mittelham/Lang denkbar knapp mit 3:4 geschlagen geben. Im Entscheidungssatz vergab das österreich-russische Duo selbst zwei Matchbälle.

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