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Sport Tennis
08/12/2021

Was ist mit den Stars los? Auch Nadal spielt nicht mehr vor den US Open

Der Spanier ist verletzt und sagt auch für Cincinnati ab. In New York könnte er wie Federer ebenso fehlen. Djokovic pausiert derzeit freiwillig.

von Harald Ottawa

Dass beim Rogers Cup nicht alles Roger ist, liegt auf der Hand. Nicht nur, weil Roger nicht dabei ist.

Besagter Rogers Cup, der abwechselnd in Montreal und (wie derzeit) Toronto stattfindet, ist heuer dünn besiedelt, was Stars betrifft. Roger Federers Zukunft ist aufgrund seiner anhaltenden Knieprobleme offen, Nadal tut wieder der linke Fuß weh, der Spanier fehlt in Toronto und wie der Schweizer nächste Woche in Cincinnati, beim nächsten Masters-1.000-Turnier. Ob und wie fit die beiden Superstars die US Open ab 30. August in Angriff nehmen, steht ebenso noch in den Sternen.

Ruhepause

Novak Djokovic pfeift nach seiner misslungenen Olympia-Darbietung auf sämtliche Vorbereitungsturniere, er verbringt die Zeit nach den anstrengenden Wochen in Tokio lieber mit der Familie. Der Ranglisten-Erste möchte seine Akkus aufladen, um auch das vierte und letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres – und damit als erster Spieler seit 1969 – den Grand-Slam zu gewinnen. Der Serbe wollte um jeden Preis den Golden Slam (vier Majors plus Olympia) holen, ein Unterfangen, das nicht nur misslang, sondern auch Kraft und Nerven kostete.

Während man von Djokovic aufgrund seiner körperlichen Konstitution noch einiges erwarten darf, sieht die Situation bei Nadal und vor allem bei Federer schon trister aus. Nadal holte nach seinem US Open-Triumph 2019 nur noch einen Grand-Slam-Titel, Federers Wartezeit auf den 21. Streich begann im Jänner 2018 (Australian Open). Am Sonntag wurde der Schweizer 40. Der einzige Ü-40-Spieler im Ranking, der noch halbwegs passable Ergebnisse zusammenbringt, ist der 42-jährige und 2,11 m große Kroate Ivo Karlovic, dessen Bewegungsradius sehr eingeschränkt ist.

Feiern und Hoffen

Nicht nur die großen Drei schwänzen. Der Deutsche Alexander Zverev genießt noch die Ruhe nach seinem Olympiasieg, der seinen Status in der Heimat enorm begünstigte. Dominic Thiem begann sein lädiertes Handgelenk zu belasten.

„Es wäre schön, wenn ich bei den US Open den Titel verteidigen könnte“, sagt der 27-Jährige, der das aber eher unwahrscheinliche Unternehmen New York mit einem neuen Fitnesscoach in Angriff nehmen will. Testkandidat ist der Brite Jez Green, zuletzt Zverev-Coach.

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