ATP Masters 1000 - Madrid Open

© REUTERS / SERGIO PEREZ

Sport Tennis
05/08/2021

Thiem scheitert im Madrid-Halbfinale an starkem Zverev

Wie im Finale 2018 besiegte der Deutsche im Semifinale Österreichs Nummer eins. Thiem darf dennoch zufrieden sein.

von Peter Karlik

Dominic Thiem blieb der Finaleinzug beim 1000er-Turnier in Madrid verwehrt. Österreichs Nummer eins verlor das Semifinale gegen Alexander Zverev mit 3:6 und 4:6. Gegen den Deutschen hatte Thiem schon das Finale 2018 verloren. Der zweite Finalist heißt Matteo Berrettini, der Casper Ruud 6:4, 6:4 besiegte. 

In seinem ersten Turnier seit März kann Thiem aber mit dem Semifinaleinzug dennoch zufrieden sein.

Ähnlich wie beim Viertelfinal-Sieg gegen Aufschlag-Ass John Isner hatte Thiem große Probleme bei den Returns. Alexander Zverev spielte bei eigenem Aufschlag richtig stark, mit durchschnittlich 219 Stundenkilometer pfiffen die Aufschläge des Deutschen über das Netz.

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Zverev blieb souverän

Und da tat es für den Österreicher doppelt weh, dass er bei 1:2 sein Aufschlagspiel mit zwei Doppelfehlern herschenkte. Immer wieder versuchte es Thiem mit seinem starken Kick-Aufschlag, doch Zverev zeigte auch als Rückschläger eine sehr stabile Leistung und holte sich den ersten Durchgang mit 6:3.

Anders als gegen Isner kam Thiem nicht mehr ins Spiel zurück. Denn auch in den ersten Aufschlagspielen im zweiten Satz hatte Thiem Probleme. Immer, wenn Thiem zu kurz wurde, konterte Zverev erfolgreich. Zverev hatte immer wieder Breakbälle, jenen zum 1:4 nutzte er nach einem misslungenen Stoppball von Thiem. 

Doch jetzt zitterten plötzlich die Hände des 24-jährigen Hamburgers. Thiem schaffte das Rebreak zum 2:4 und spielte in der Folge dominanter. Das folgende Aufschlag-Spiel dauerte mehr als zwölf Minuten, Thiem wehrte drei Breakbälle ab und stellte auf 3:4. Doch Zverev ließ sich danach die Führung von einem Break nicht nehmen und servierte zum 6:4 aus. 

„Ich hatte entgegen der Erwartungen vier Spiele, die waren Gold wert“, bilanzierte Thiem. Ein wenig fehle spielerisch noch:  „Vor allem gegen einen Spieler wie Sascha, der schon richtig gut gegen Nadal gespielt hat, reicht es dann irgendwann nimmer, weil in allen Belangen von meinem Spiel ein bisschen was gefehlt hat.“

Der Weg führt nach Rom

Kommende Woche geht es für Thiem in Rom gegen den Argentinier Guido Pella oder den Ungarn Marton Fucsovics. Der an Nummer vier gesetzte Niederösterreicher hat bei dem ATP-Masters1000-Bewerb in der ersten Runde ein Freilos.

Thiem hat das bisher einzige ATP-Duell mit Fucsovics 2019 in Hamburg klar gewonnen. Gegen Pella hält der 27-Jährige bei 3:2-Siegen, seit 2018 hat er aber alle drei Begegnungen ohne Satzverlust gewonnen.

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