OLYMPISCHE SOMMERSPIELE TOKIO 2020 - SCHWIMMEN / 100 M BRUST M€NNER / REITSHAMMER

© APA/GEORG HOCHMUTH / GEORG HOCHMUTH

Sport
11/04/2021

Sechs OSV-Schwimmer bei Kurzbahn-EM in der Finalsession

Caroline Pilhatsch, Lena Kreundl und Bernhard Reitshammer steigen ins Semifinale auf. Acht Bewerbe mit österreichischer Teilnahme.

Bei den Kurzbahn-Europameisterschaften der Schwimmer in Kasan haben Caroline Pilhatsch, Lena Kreundl und Bernhard Reitshammer am Donnerstag den Aufstieg ins Semifinale geschafft. Die Steirerin Pilhatsch kam über 50 m Rücken in 26,48 Sek. als Vorlauf-Achte weiter, die Oberösterreicherin Lena Kreundl über 200 m Brust in persönlicher Bestzeit von 2:23,51 Min. als Zwölfte des bereinigten Rankings und der Tiroler Reitshammer über 200 m Lagen in 1:57,04 Min. ebenso als Achter.

Damit sind in der Finalsession (ab 16.30 Uhr MEZ) in acht Bewerben OSV-Aktive im Einsatz, Reitshammer und Kreundl doppelt. Denn der 27-Jährige hatte sich am Mittwoch für den Endlauf über 100 m Brust (18:41 Uhr) qualifiziert, die 23-jährige Oberösterreicherin für jenen über 100 m Lagen (17:34). Dazu kommt Heiko Gigler über 50 m Kraul (16:37), Pilhatsch, Cornelia Pammer, Kreundl und Nina Gangl in der Lagen-Staffel (18.48) und Lena Grabowski über 200 m Rücken (16.30) mit einer reellen Medaillenchance.

Von den Aufstiegsrängen entfernt blieben am dritten EM-Wettkampftag Lena Opatril (27.) und Gangl (34.) über 100 m Kraul, Pammer über 200 m Brust (32.) und Grabowski (30.) über 50 m Rücken. Die Burgenländerin nutzte den Sprint aber lediglich zum Aufwärmen für ihren Endlauf. Gigler verzichtete wegen der Vorbereitung auf seinen Endlauf auf ein Antreten über 200 m Lagen.

Persönliche und österreichische Rekorde

Heiko Gigler hatte bereits am Mittwoch bei der Kurzbahn-Schwimm-EM in Kasan mehrfach positiv aufgezeigt. Der 25-jährige Kärntner stellte schon im 50-Meter-Kraul-Vorlauf mit 21,39 Sekunden einen neuen Österreichischen Rekord auf und verbesserte diesen in der Nachmittagssession noch einmal auf 21,33 Sekunden. Mit dieser Marke schaffte er es als Achter gerade noch ins Finale. "Es hätte "echt nicht besser" laufen können, meinte Gigler. "Wieder eine bessere Zeit und endlich in meinem ersten internationalen Finale. Es ist ein unglaubliches Gefühl."

Ebenfalls einen neuen nationalen Rekord markierte Lena Grabowski über 200 Meter Rücken. Die 19-jährige Burgenländerin unterbot mit 2:05,42 Minuten die von ihr selbst gehaltene Bestmarke und darf sich als Semifinal-Drittschnellste am Donnerstag im Finale kleine Medaillenchancen ausrechnen. "Es wäre richtig witzig, muss ich sagen, wenn ich es hinkriege, auf der Kurzbahn eine Medaille zu machen. Das habe ich heute schon zu einigen Kollegen gesagt. Ich will mich da gar nicht festlegen. Aber wenn ich das hinkriege, dann fresse ich einen Besen", sagte Grabowski.

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