Hoch hinaus: Anthony Davis mit den Los Angeles Lakers

© USA TODAY Sports/Kim Klement

Sport
12/24/2019

Schöne Bescherung: Der Wahnsinn rund um die US-Basketballer

Die Weihnachtsspiele der NBA sind traditionell die wichtigsten im gesamten Jahr. Der Hit steigt in Hollywood.

von Philipp Albrechtsberger

Wie wichtig die Weihnachtspartien der National Basketball Association (NBA) für die Liga sind, zeigt sich Jahr für Jahr am Zeitpunkt der Bekanntgabe der Spielansetzungen. Bereits Anfang August, im Hochsommer, wird stets mitgeteilt, wer am 25. Dezember, dem einzigen Weihnachtsfeiertag in den USA, gegen wen spielt.

Sportlich entscheidend sind die Spiele kaum. Das Ende des Grunddurchgangs (15. April) ist noch weit entfernt, die Entscheidung um die Meisterschaft wird gar erst im Juni fallen. Dennoch ist kein Spieltag wertvoller als jener am Christtag.

Die übrigen US-Sportarten haben dem Erfolg der NBA längst Rechnung getragen und pausieren am 25. Dezember. Die Basketball-Fans können es sich nach der Bescherung vor dem Fernseher gemütlich machen, im Zwei-Stunden-Rhythmus sind die fünf ausgewählten Topspiele landesweit zu sehen. In Europa werden die Spiele ab 18 Uhr auf DAZN gezeigt.

25./26. Dezember (alle Spiele live auf DAZN):

18 Uhr MEZ: Toronto Raptors vs. Boston Celtics
20.30 Uhr: Philadelphia 76ers vs. Milwaukee Bucks
23 Uhr: Golden State Warriors vs. Houston Rockets
2 Uhr: Los Angeles Lakers vs. Los Angeles Clippers
4.30 Uhr: Denver Nuggets vs. New Orleans Pelicans

Die Hauptattraktion ist in Los Angeles zu bestaunen. In der Hollywood-Metropole steigt das Stadtduell zwischen den Lakers und den Clippers (Stefanitag, 2 Uhr MEZ). Beide Klubs haben im Sommer ordentlich aufgerüstet und gelten als Meisterschaftsanwärter.

Doch ausgerechnet die Lakers bangen vor dem Hit um ihren Superstar: LeBron James musste wegen einer Brustmuskelzerrung bereits das jüngste Spiel auslassen. Für den 34-Jährigen geht es dabei um eine Bestmarke: Spielt und gewinnt James, zieht er mit zehn Siegen zu Weihnachten mit Dwyane Wade gleich.

Doch gerade James war es, der in der Vergangenheit auch Kritik geäußert hat: „Wir wären lieber daheim bei unseren Familien. Weihnachten ist eben kein normaler Feiertag, sondern der Tag, an denen du dir wünscht, am Morgen mit deinen Kindern aufzuwachen und Geschenke zu öffnen.“

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