APA11458672 - 14022013 - SCHLADMING - ÖSTERREICH: ALPINE SKI-WM IN SCHLADMING: Anna Fenninger (AUT/3. Platz) bei der Siegerpräsentation des Riesentorlaufes der Damen am Donnerstag, 14. Februar 2013, in Schladming. APA-FOTO: ROBERT PARIGGER

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RTL
02/14/2013

RTL-Bronze für Anna Fenninger

Die Salzburgerin wird im Riesentorlauf Dritte. Gold sichert sich Tessa Worley vor Tina Maze.

von Christina Pertl, Stefan Sigwarth

Die Enttäuschung war Anna Fenninger ins Gesicht geschrieben. Ein Blick auf die Anzeigetafel, einmal den Kopf geschüttelt, dann doch der Gruß an die 21.500 Zuschauer, die für die 23-jährige Salzburgerin lautstark „I am from Austria“ anstimmten. Im ersten Moment konnte sich Anna Fenninger so gar nicht mit dem Ergebnis anfreunden, das da Weiß auf Schwarz zu lesen war. Da wusste die Rennläuferin auch noch nicht, dass der Zwischenrang zwei zur Bronzemedaille im Riesentorlauf reichen sollte: Nur Tessa Worley (F) und Tina Maze (Slo) waren schneller als die Adneterin – Bronze statt Blech.

Umso größer waren die Emotionen, die folgen sollten: „Bei der Einfahrt in den Zielhang hab ich die Leute jubeln und den Platzsprecher schreien gehört, das war eine der schönsten Sachen für mich“, sagte Fenninger mit Freudentränen in den Augen. „Heute hab’ ich einfach Spaß gehabt beim Skifahren“, erzählte die WM-Dritte, der in Schladming bisher noch nichts so recht hatte gelingen wollen.

Zwei Ausfälle in Super-G und Kombi-Slalom und Rang elf in der Abfahrt hatten Fenninger zu denken gegeben: „Es war eine extrem schwierige WM, irgendwie hab’ ich nimmer daran geglaubt, dass es klappt. Ich hab’ mich so geärgert, und zu viel ärgern kostet zu viel Energie und Kraft.“ Aber nach dem vierten und letzten WM-Start war all der Ärger schon Schnee von vergangener Woche und auch das Lächeln zurück im Gesicht der Salzburgerin, die ihre zweite WM-Medaille nach Kombinationsgold vor zwei Jahren geholt hatte.

Aber eine Läuferin stellte am Donnerstag in der Obersteiermark alle anderen 139 Starterinnen im Rekordfeld in den Schatten: Tessa Worley. Die Französin mit australischem Vater fuhr auf der eisigen Planai der gesamten Ski-Welt auf und davon und holte mit Laufbestzeit in beiden Durchgängen und über einer Sekunde Vorsprung auf Tina Maze die zweite Goldmedaille für Frankreich nachMarionRolland in der Damen-Abfahrt.

„Das ist ein unglaubliches Gefühl“, sagte die 23-Jährige, die bereits in der Vergangenheit bewiesen hatte, dass sie sich auf österreichischem Schnee wohlfühlt. Auf dem Semmering wurde Worley im Dezember Dritte, bei der WM-Generalprobe im Vorjahr zeigte die Französin mit Platz vier im Riesentorlauf auf.

Die Geschlagenen

Nichts zu lachen hatte Co-Favoritin Kathrin Zettel, die sich mit Blech begnügen musste – da half auch die öffentliche Liebesbekundung von Freund Kurt nicht, der mit Riesenteddybär und Motivationsplakat („Go for Gold mein Schatz“) im Zielraum wartete. „Klar ist das ein undankbarer Platz, aber rea’n hilft jetzt auch nix“, sagte die niedergeschlagene Niederösterreicherin.

Michaela Kirchgasser scheiterte schon im ersten Lauf, nachdem sie im Zielhang jegliche Linie verloren hatte – am drittletzten Tor war die Reise zu Ende. „Das wurmt mich ziemlich, ich werd’ mir im Zimmer noch einmal die Goldene vom Teambewerb anschauen und Motivation für den Slalom am Samstag holen.“

Auch Elisabeth Görgl kam nicht in Fahrt und wurde 23. „Riesentorlauf fahren ist für mich im Moment harte Arbeit. Ich hab’s nicht geschafft, den Ski auszulassen.“

ALPINE SKI-WM IN SCHLADMING: RIESENTORLAUF DAMEN /

AUSTRIA ALPINE SKIING WORLD CHAMPIONSHIPS

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AUSTRIA ALPINE SKIING WORLD CHAMPIONSHIPS

AUSTRIA ALPINE SKIING WORLD CHAMPIONSHIPS

First placed Tessa Worley of France reacts after h

Tina Maze

Slovenia's Tina Maze celebrates winning the silver…

AUSTRIA ALPINE SKIING WORLD CHAMPIONSHIPS

ALPINE SKI-WM IN SCHLADMING: RIESENTORLAUF DAMEN /

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Elisabeth Goergl of Austria skis during the second

ALPINE SKI-WM IN SCHLADMING: RIESENTORLAUF DAMEN /

Michaela Kirchgasser of Austria reacts after she d

ALPINE SKI-WM IN SCHLADMING: RIESENTORLAUF DAMEN /

Die Genugtuung ist jetzt sehr groß

Tessa Worley (FRA/Weltmeisterin): "Es ist ein großartiges, unglaubliches Gefühl, WM-Gold gewonnen zu haben. Es war ein sehr schwieriges Rennen, denn ich musste mich nur auf mich konzentrieren, durfte nicht überlegen, was heute passieren könnte. Ich bevorzuge so schwierige Hänge wie hier, habe also gewusst, dass diese Piste mir liegt. Ich durfte aber trotzdem nicht zu viel pushen, das ist mir gelungen. Wir haben eine großartige Stimmung in unserem Team - und jetzt bin ich Teil dieser großen Party. In Schladming zu gewinnen ist großartig, die Fans und die Piste sind sensationell, ich liebe es!"

Tina Maze (SLO/WM-Zweite): "Im ersten Lauf habe ich die Linie gar nicht getroffen. Ich hatte noch nie so einen schlechten Lauf in dieser Saison und mir gedacht, die Muskeln arbeiten nicht so, wie ich es wollte. Ich hatte auch ein wenig Schmerzen. Deshalb habe ich dann alles probiert, gekämpft und einen guten zweiten Lauf gemacht. Diese Medaille zählt für mich mehr als alles andere."

Anna Fenninger (AUT/WM-Dritte): "Die Genugtuung ist jetzt sehr groß. Es war eine extrem schwierige WM für mich. Irgendwie habe ich nicht mehr an die Medaille geglaubt. Ich habe heute Spaß gehabt am Skifahren, das war die Lösung. Die zwei Tage zu Hause haben mir gut getan, da habe ich entspannen können. Ich hatte schon vor dem Start ein gutes Gefühl, habe mir vorgestellt, dass es ein ganz normales Weltcup-Rennen ist, denn da hat es auch immer geklappt. Ich habe heute noch einmal alles in die beiden Läufe reingesetzt - und es hat gepasst."

Kathrin Zettel (AUT/WM-Vierte): "Im Endeffekt ist es der undankbarste Platz. Aber ärgern und weinen nützt jetzt eh nichts, ich habe ja noch eine Chance am Samstag im Slalom. Ich habe keinen zweiten guten Lauf erwischt. Es war ein bisschen spurig, ich habe versucht, die Spuren zu treffen, das ist mir nicht ganz gelungen. Im unteren Teil bin ich dann zu weite Wege gefahren."

Elisabeth Görgl (AUT/WM-23.): "Ich habe ein bisschen etwas verändert für den zweiten Lauf, aber es geht überhaupt nicht locker von der Hand, schon die ganze Saison über. Das sieht man am Zeitabstand und auch bei der Linie. Es ist zäh, aber ich muss weiterschauen, damit das alles wieder lockerer wird."

Peter Schröcksnadel (ÖSV-Präsident): "Jetzt haben wir vier Medaillen und vier vierte Plätze. Da kann man wirklich nicht sagen, dass unsere Mannschaft schlecht ist. Ich würde sagen, dass wir mit vier Medaillen jetzt im Plan sind. Die Chancen stehen gut, die angestrebten sechs bis acht Medaillen zu erreichen. Wobei man sagen muss, dass das zu Hause sehr, sehr schwierig ist. Die Technikbewerbe sind momentan unsere große Stärke. In allen weiteren WM-Bewerben haben wir ebenfalls die Chance auf eine Medaille, vielleicht sogar auf zwei."

Zur am Mittwoch konkretisierten Kritik von Hermann Maier meinte Schröcksnadel: "Hermann hat es jetzt so gesagt, wie er es eigentlich gemeint hat. Man darf nicht vergessen, dass wir mit Patrick Ortlieb oder Hannes Trinkl absolute Fachleute in hohen Positionen haben. Hermann kann jederzeit mit mir reden, wir sind immer für Ideen offen. Aber wir denken auch selbst viel nach."

Hans Pum (ÖSV-Sportdirektor): "Das freut mich für die Anna besonders. Man sieht wieder das Strahlen in den Augen. Jetzt ist alles wieder ganz anders. Sie hat gehofft und gekämpft und Gott sei Dank die Medaille gewonnen. Ganz knapp an Silber vorbei. Worley ist heute in einer anderen Liga gefahren. Es war ein sehr schwieriges Rennen, aber trotzdem sind wir ganz vorne dabei. Mir wäre lieber statt den vierten Plätzen Medaillen, aber es ist so. Auf jeden Fall war Bronze gut abgesichert."

Herbert Mandl (ÖSV-Damen-Cheftrainer): "Wir sind sehr glücklich, dass wir eine Medaille gemacht haben. Das Feld war heute sehr stark, das Gelände hier ist uns sicher entgegengekommen. Es ist sehr gut, dass sich Anna nach den drei schlechten Rennen wieder gefangen hat. Tessa Worley ist heute in einer eigenen Liga gefahren, sie wäre nicht zu schlagen gewesen. Für Kathrin ist der vierte Platz sehr bitter, sie ist im zweiten Lauf nicht richtig ins Fahren gekommen. Aber sie hat ja noch den Slalom, auf den sie sich vorbereiten und dann Vollgas geben wird."

Ich bin einfach gefahren, wie ich kann

Die WM ist bis heute nicht nach Ihren Wünschen verlaufen, in Ihrem vierten und letzten Bewerb hat es doch noch mit der Medaille geklappt. Wie fühlen Sie sich?
Fenninger: Es waren schwierige Weltmeisterschaften für mich. Ich bin einfach nur glücklich. Ich war heute nicht wirklich nervös, ich bin einfach gefahren, wie ich kann. Und es hat für eine Medaille gereicht. Es war ein großer Kampf da runter. Aber die Besten im Riesentorlauf sind auf dem Podest.

Was war so schwierig für Sie?
Die erste Woche war sehr hart, zu viel zu tun mit den Medien, Fans, Training. Der ganze Tag war durchgeplant. Da war nicht viel Zeit für einen selbst, das ist man nicht gewöhnt. Und wir sind nicht gut gestartet, der Druck wurde wegen der fehlenden Medaillen immer mehr und mehr. Ich habe in den Rennen viel Energie verloren und es haben keine Ergebnisse rausgeschaut. Deshalb bin ich einen Tag heimgefahren, um den Reset-Knopf wieder zu finden.

Was haben Sie gemacht?
Wäsche gewaschen, gebügelt. Einfach normale Sachen gemacht, die man sowieso tun muss. Aber ich habe mir auch die WM-Rennen im Fernsehen angeschaut. Aber daheim hat man das Gefühl, da kommt nix anderes rein. Das hat mir schon sehr viel gegeben.

Wie groß war die eigene Erwartungshaltung für den Riesentorlauf?
Heute am wenigsten. Ich bin zur WM gefahren, um eine Medaille zu machen. Das war mein großes Ziel. Und je schlechter es war in den Rennen, desto weniger habe ich noch daran geglaubt. Ich habe versucht, die ganze Erwartungshaltung wegzuschalten. Denn das bringt überhaupt nichts, es geht nur nach hinten und nicht nach vorn. Ich habe es zwar in den letzten Rennen auch probiert, aber das ist mir nicht wirklich gelungen. Heute habe ich es das erste Mal wirklich geschafft, dass ich nicht an das denke, was ich erreichen kann, sondern wie ich skifahren kann. Leider ist es mir nur heute gelungen, aber ich bin auch froh, dass es doch noch geklappt hat.

Und das Warten hat sich ausgezahlt.
Ja, aber ich wollte es nicht auf den letzten Abdrücker machen. Ich habe heute zu meinem Srevicemann gesagt, ich stecke all meine Kraft in den letzten Lauf, ich habe danach Zeit, mich zu erholen. Es ist schwierig, wenn man vier Rennen fährt, da kann man nicht die ganze Energie schon im ersten verschleudern. Vom Kopf her ist das schwierig, aber es ist auch körperlich anstrengend. Heute war der letzte Tag, es war das einzige, das ich noch tun musste. Irgendwie war das ein bissi befreiend, aber auch Druck, weil es die letzte Chance war.

Waren das heute zwei perfekte Läufe?
Es waren keine überragenden Läufe, es waren normale Läufe. Ich habe das heuer nur einmal zeigen können, das war am Semmering, da habe ich zwei perfekte Läufe gehabt. Tessa ist heute in einer eigenen Liga gefahren, die wäre sowieso nicht zu erreichen gewesen. Das hat sie sich verdient. Die 6/100 auf Silber wären vielleicht drinnen gewesen, aber das ist der Sport. Indirekt habe ich beim Abschwingen an Blech gedacht, denn es war mein Ziel, vorne zu sein.

Was haben Sie aus dieser Weltmeisterschaft gelernt?
Sehr, sehr viel. Das war meine dritte und definitiv die schwierigste, die ich je gehabt habe. In Garmisch hatte ich keinen Druck und habe nur überraschen können. Ich bin frei gefahren. Dieses Mal war es sehr schwierig, weil so viel rundherum passiert ist. Ich habe gewusst, ich muss mich auf mich konzentrieren und darf es nicht so steif oder extrem sehen. Heute habe ich es geschafft, dass ich locker geblieben bin und trotzdem die richtige Anspannung für das Rennen hatte. Das ist das Rezept. Das kann man auch nicht erzwingen, ich glaube, ich wollte das vergangene Woche vielleicht zu viel. Darum habe ich es heute einfach passieren lassen.

Es ist auch Valentinstag. Wie wird da gefeiert?
Leider ist mein Freund in Russland (ÖSV-Snowboarder Manuel Veith/Anm.), ihn kann ich nicht treffen. Meine Familie, die Trainer, das ganze Umfeld und ich werden feiern. Wir haben sehr hart dafür gekämpft, dass es für eine Medaille reicht. Wir werden das heute miteinander ausklingen lassen. Ich werde es genießen. Dass wir uns das wirklich verdient haben, wissen wir alle. Ab morgen werden wir dann wieder Kraft tanken für den Weltcup. Denn es geht weiter, das ist klar. Wir schauen Tag für Tag und ich freue mich jetzt auf ein paar ruhige Tage.

Anna Fenninger: Unbeeindruckt ans Ziel

Der Weltmeistertitel vor zwei Jahren in Garmisch-Partenkirchen in der Super-Kombination ist der Durchbruch für die Skirennläuferin Anna Fenninger gewesen. Seitdem ging es für die Salzburgerin steil bergauf.

Bei der Heim-WM in Schladming wurde die 23-Jährige lange hart geprüft, mit Bronze im Riesentorlauf und damit ihrem vierten und letzten Bewerb ging der Höhenflug aber weiter. Nun steht die Medaille beim vorläufigen Karriere-Highlight zu Buche.

"Mich kotzen die Fragen über andere an"

"Mich kotzen die Fragen über andere an. Ich bin ich. Darum rede ich nicht gern über andere, denn es geht um mich in dem Sport. Wenn ich immer nur auf andere schaue, komme ich selber nicht weiter", hatte Fenninger nach dem Goldmedaillengewinn 2011 in Bayern auf der internationalen Pressekonferenz selbstbewusst gemeint.

Ihrer Linie blieb sie treu, sie blickt nicht auf Lindsey Vonn oder Tina Maze, sie blendet alles um sich aus, schaut nur auf ihre eigene Leistung - und setzt sich selbst auch gern bei Fotoshootings in Szene. Und es gelang ihr in Schladming auch, den Ausfall im Super-G und jenen im Slalom in der Super-Kombination nach Bestzeit im Speed-Teilbewerb wegzustecken. In der Abfahrt wurde sie Elfte. "Je länger ich mich ärgere, umso schlechter ist es für mich", weiß der Liebling der Fans.

Vor ihrem finalen WM-Auftritt fuhr Fenninger zwei Tage nach Hause. "Ich habe versucht, wieder einen Knopf zu finden, der Reset heißt, um da weiterzumachen, wo ich war - und das ist gut skifahren", erzählte sie. Zuhause habe sie dem Thema Ski-WM zumindest für ein paar Stunden entfliehen können.

Dritte Medaille

Für Fenninger war es die dritte Medaille bei einem Großereignis, denn 2011 hatte sie auch Anteil an Team-Silber, das alles brachte ihr die Auszeichnung "Aufsteigerin des Jahres" bei der österreichischen Sportlerwahl 2011 ein. Im Weltcup stand sie bisher zweimal ganz oben, gewann die Riesentorläufe in Lienz (2011) und Semmering (2012), insgesamt stehen 15 Stockerlplätze in Super-G (8), Riesentorlauf (5) und Abfahrt (2) zu Buche.

Mit großen Lorbeeren war Fenninger früh bedacht worden, für die Europacup-Gesamtsiegerin 2006 und 2007 stellte sich das Etablieren in der höchsten Klasse jedoch schwieriger heraus als gedacht, sie ließ sich von den Pisten und der Konkurrenz beeindrucken. Das hat sie längst hinter sich gelassen. "Es ist extrem wichtig für mich, dass ich sehe, dass es überall funktioniert. Egal auf welcher Piste. Ich glaube, ich kann mich auf das verlassen, was ich derzeit mache", sagte die mit dem ÖSV-Snowboarder Manuel Veith liierte 1,65 Meter große Athletin aus Adnet.

Allrounderin Fenninger, die den Spezialslalom derzeit aus ihrem Repertoire gestrichen hat, um ihre Stärken weiter zu forcieren, mischte in der Juniorenklasse in allen Disziplinen ganz vorne mit. 2006 in Quebec gewann sie Gold in Super-G und Kombination sowie Silber in der Abfahrt, 2008 in Formigal (Spanien) Gold im Riesentorlauf und in der Kombination sowie Super-G-Silber. 2009 in Garmisch-Partenkirchen folgte Super-G-Bronze. Fenninger besuchte nach der Volksschule in Adnet die Skihauptschule Badgastein und die Ski-Hotelfachschule Bad Hofgastein.