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Sport
09/03/2021

Paralampics für Österreich zu Ende: Heimreise mit neun Medaillen

Das ÖPC durfte sich über eine Goldene, fünf Silberne und drei Bronzene freuen. Am letzten Tag gab es keine Medaillen mehr.

Österreichs Athleten haben an dem für sie letzten Bewerbstag bei den Paralympics in Tokio keine weitere Medaille errungen. Das Österreichische Paralympische Komitee bilanziert mit neunmal Edelmetall, errungen wurden eine Goldene, fünf Silberne und drei Bronzene. Am Freitag belegte Kanute Markus Swoboda über 200 m Rang fünf, Natalija Eder kam im Kugelstoßen an die siebente Stelle.

Swoboda zeigte sich zufrieden mit der Platzierung im A-Finale der Klasse KL2. "Klar wäre ich gerne noch ein Stückchen weiter nach vorne gefahren, aber gefühlt sind bis auf den Paralympics-Sieger alle in Schlagdistanz", erklärte er. Der Sieg mit 1,664 Sekunden auf Swoboda ging an den Australier Curtis McGrath, der auch 2016 gewann, damals vor dem zweitplatzierten Österreicher.

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Eder überzeugte

Dieses Mal verhinderte eine langwierige Schulterverletzung im Vorfeld eine bessere Platzierung. "Ich bin auf einem guten Ausgangsniveau für meine 'Road to Paris', von dem ich hoffentlich noch einen weiteren Sprung nach vorne machen kann."

Eder kam im Kugelstoßen mit 11,45 m an die siebente Stelle, es war das zweite Top-Acht-Ergebnis nach Rang vier im Speerwerfen. Gold ging an die Usbekin Safiya Burkhanova (14,78). "Ich bin sehr zufrieden, weil Kugelstoßen nur meine zweite Disziplin ist", sagte Blindensportlerin Eder, die bei strömenden Regen ihren Wettkampf bestritt.

Im Rad-Straßenrennen belegte Yvonne Marzinke den 14. Platz, sie hatte 12:47 Minuten Rückstand auf Goldmedaillengewinnerin Keiko Sugiura aus Japan. Bis zum letzten Anstieg vor der Start-Ziel-Geraden hielt sie mit. "Ich hatte gute Beine, aber die anderen konnten dort aus dem Sattel gehen, das geht bei mir aufgrund meiner Behinderung nicht. Und dann die Lücke zufahren ist nicht möglich", erklärte die Mondseerin. Danach war es ein einsames Rennen. "Es ging wirklich gut, ich konnte Motivation und Wattleistung hochhalten, bin in kein Loch gefallen."

Ein enttäuschter Onea

In den Schwimmbewerben waren am Freitag nochmals Andreas Onea und Andreas Ernhofer im Einsatz. Für Ernhofer war es der bereits sechste Bewerb, er wurde über 50 m Rücken Zwölfter (50,18 Sek.). Onea kam über 100 m Delfin an die 15. Stelle (1:09,52 Min.).

Der Bronzemedaillengewinner von Rio hatte in allen drei Rennen das Finale verpasst und war entsprechend enttäuscht. "Es ist zach. Ich habe so gut und hart trainiert, aber es ist nicht aufgegangen." Er beklagte, dass viele Athleten eine Technik geschwommen seien, die eigentlich seit 2018 nicht mehr zugelassen ist. "Da muss ich mir für die Zukunft überlegen, wie ich weitermache. So ist es einfach frustrierend."

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