© Crankworx

Sport
06/14/2019

Natur-Bühne frei für die Rad-Akrobaten

Bereits zum dritten Mal findet in Tirol das Crankworx-Festival statt, das Kräftemessen der extremsten Mountainbiker der Welt.

Wer glaubt, er habe schon alles gesehen, was man mit einem Moutainbike so anstellen kann, der war noch nie auf der Mutterer Alm. Dort oberhalb von Innsbruck haben sich in dieser Woche die tollkühnsten, wildesten und coolsten Fahrer der Welt versammelt, um in der Naturkulisse ihre Kunststücke auf zwei Rädern aufzuführen.

Crankworx heißt die Veranstaltungsserie, und so spektakulär wie die Athleten sind auch die Orte, die von den Mountainbike-Artisten beehrt werden: Rotorua in Neuseeland, Whistler Mountain in Kanada und eben Innsbruck sind die drei Schauplätze der Zweirad-Show. Wer sich den Titel King bzw. Queen of Crankworx und damit 20.000 Dollar Preisgeld verdienen will, dermuss in mehreren Disziplinen sein Können unter Beweis stellen.

Angefangen vom Downhill, in dem Geschick und Schnelligkeit gefragt sind, wenn's bergab über Stock und Stein geht. Weiter über den Slopestyle-Wettkampf, bei dem die Mountainbiker akrobatische Luftsprünge fabrizieren müssen bis hin zum Speed-and-Style-Bewerb, in dem zwei Fahrer nebeneinander auf einem Parcour antreten und sowohl die Geschwindigkeit als auch die Tricks bewertet werden.

Innsbruck ist die zweite Station der Crankworx-Serie, das Finale findet wie immer in Whistler Moutain statt. Der Kurs in Kanada, wo schon seit 2004 gefahren wird, gilt als der schwierigste und spektakulärste der Welt. Aber sehen Sie selbst.