Selbstversuch in Imola: Wie fährt sich ein Rennwagen der Formel 3?

Selbstversuch in Imola: Wie fährt sich ein Rennwagen der Formel 3?
In einem Formel-3-Auto 20 Runden auf der legendären Rennstrecke von Imola drehen, die Angst überwinden und sich am Ende ein bisschen wie ein echter Racer fühlen.

Prossima fermata: Imola. Ankunft mit dem Regionalzug an einem Sonntag um 7 Uhr in der Früh. Die Sonne geht schön langsam auf, es wird ein feiner Sommertag. Ein paar Jugendliche sind nach durchzechter Nacht auf dem Heimweg, haben für die morgendliche Idylle recht wenig übrig. Das Straßenschild weist den Weg: Autodromo.

Ein Fußmarsch von 25 Minuten als Aufwärmprogramm für das, was noch folgen soll. Dann steht man vor der Strecke Enzo e Dino Ferrari, beim Schalter von Veranstalter Puresport warten schon andere Benzinbrüder und -schwestern.

Imola 2

Die Angst der Vortage weicht schön langsam dem Wissen, jetzt ohnehin nicht mehr abbiegen zu können. Es geht nur noch geradeaus. Nach der Anmeldung holt man sich die Ausrüstung: Rennanzug, Schuhe, Handschuhe, Sturmhaube, Helm.

Erstmals fühle ich mich wie ein Rennfahrer. Dieses kurze Hochgefühl wird von Instructor Augusto beim Briefing gleich wieder ausgebremst. „Wenn ihr jetzt zum ersten Mal ein Monoposto fährt, wollt ihr danach in nichts anderes mehr einsteigen.“ Und wie soll das auf der Tangente gehen?

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