© EPA/CHRISTIAN BRUNA

Sport Motorsport
06/25/2021

Schrecksekunde beim zweiten Formel-1-Training in Spielberg

Valtteri Bottas drehte sich in der Boxengasse. Max Verstappen war auch am Nachmittag der schnellste Pilot.

von Florian Plavec

Zu einer äußerst gefährlichen Szene kam es 18 Minuten vor Ende des zweiten Trainings auf dem Red Bull Ring in Spielberg. Der Finne Valtteri Bottas drehte sich in der Boxengasse, wo die Fahrer der Teams vor ihren Garagen stehen. "Ich hatte Probleme mit dem Aufwärmen der Reifen", sagte der Mercedes-Pilot am Boxenfunk. Zum Glück blieb der Dreher ohne Folgen, es kam niemand zu Schaden, die Mitarbeiter des McLaren-Teams schoben den Mercedes zurück, dann konnte Bottas weiterfahren.

Die Aktion wurde allerdings nach der Session von den Stewards untersucht. "So ein Fehler in einer gefährlichen Zone darf eigentlich nicht passieren", sagte Christian Klien auf ServusTV. "Das war ein klarer Fahrfehler. Er hat die Kupplung zu stark schnalzen gelassen, an einem Punkt, wo es nicht sein muss. Man hat gesehen, dass Valtteri unter Druck ist."

Bottas wird nach dieser Aktion in der Startaufstellung am Sonntag drei Plätze zurückversetzt.

Das Wetter hatte gehalten, die befürchteten Gewitter blieben aus, die Teams konnten auch am Nachmittag ihr geplantes Programm auf dem Red Bull Ring durchführen. Und wie am Vormittag, dominierte der Niederländer Max Verstappen auch das zweite Training. In 1:05,412 fixierte der 23-Jährige die Tagesbestzeit. 

Verstappen gab sich für den Großen Preis der Steiermark zuversichtlich. „Wir haben in den letzten Jahren immer gute Resultate gehabt. Auch mit den holländischen Fans hier“, sagte er vor der ersten Session am Vormittag. „Ich hoffe, dass wir jetzt wieder ein positives Wochenende haben werden. Ich habe viel Vertrauen.“ Verstappen kommt heuer erstmals als Favorit an die Strecke von Rennstall-Besitzer Dietrich Mateschitz. Red Bull hat die jüngsten drei Grands Prix gewonnen, der Niederländer davon zwei. 

McLaren-Pilot Daniel Ricciardo und Alpine-Fahrer Esteban Ocon kamen auf die Ränge zwei und drei. Der siebenfache Weltmeister Lewis Hamilton belegte vor dem zweifachen Weltmeister Fernando Alonso Rang vier.

Nicht am Training teilnehmen konnte Pierre Gasly, der am Vormittag noch auf Rang zwei gefahren war. Die Sensoren des Alpha Tauri hatten ein Problem gemeldet, das Team wollte keinen Motorschaden riskieren, der Franzose musste zuschauen.

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