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Sport Motorsport
06/25/2012

Nun ist Alonso WM-Favorit

Der Ferrari-Star führt nach seinem Sieg in Valencia 20 Punkte vor Red-Bull-Pilot Webber.

Die Formel-1-WM 2012 hat nach dem packenden Europa-Grand-Prix in Valencia erstmals so etwas wie einen Saisonfavoriten. Fernando Alonso avancierte in Spanien nicht nur zum ersten Zweifach-Saisonsieger, erstmals liegt auch ein Pilot 20 Punkte und damit fast einen GP-Sieg voraus. Der zweifache Weltmeister (2005,2006) hat sich fest vorgenommen, auch als Führender in die August-Sommerpause zu gehen.

Bis zu dieser stehen aber noch die Rennen in Silverstone, Hockenheim und Budapest an. "Der Juli ist mit drei Rennen in vier Wochen ein enorm wichtiger Monat", weiß auch der nach seinem emotionalen Triumph mit 111 Punkten vor Mark Webber (91) und Lewis Hamilton (85) führende Alonso, dass es in der bisher so außergewöhnlich verlaufenen WM mit sieben verschiedenen Siegern in den ersten sieben Rennen nun ans Eingemachte geht.

"Der Sonntag in Valencia, das war ein unvergesslicher Tag", jubelte der Asturier. Ferrari-Chef Luca Montezemolo notierte nicht nur, dass mit Alonso, Kimi Räikkönen und Michael Schumacher drei Ferrari-Ex-Weltmeister auf dem Podest gelandet waren. Er schwelgte förmlich. "Das ist die beste Seite von Ferrari. Jene, die man sehen will", jubilierte der "Commendatore".

Schönheitsfehler

Während sich praktisch alle mit Alonso freuten, hatte Schumachers 155. und erster Podestplatz seit Oktober 2006 einen Schönheitsfehler. Obwohl die Verwendung von KERS und DRS unter Gelb ausdrücklich untersagt ist, ließ die FIA Gnade vor Recht ergehen und bestätigte den dritten Platz des Deutschen, obwohl der im Finish des Rennens unter Gelb DRS aktiviert hatte.

So blieb für Webber zum bereits fünften Mal in diesem Jahr mit Platz vier nur der erste Platz hinter dem Podest. Das aber immerhin von Startplatz 19 aus.

WM-Stand nach 8 von 20 Rennen

1. Fernando Alonso ESP Ferrari 194
2. Sebastian Vettel GER Red Bull 165
3. Kimi Räikkönen FIN Lotus 149
4. Lewis Hamilton GBR McLaren 142
5. Mark Webber AUS Red Bull 132
6. Jenson Button GBR McLaren 119
7. Nico Rosberg GER Mercedes 93
8. Romain Grosjean FRA Lotus 82
9. Sergio Perez MEX Sauber 66
10. Felipe Massa BRA Ferrari 51
11. Paul di Resta GBR Force India 44
12. Michael Schumacher GER Mercedes 43
13. Kamui Kobayashi JPN Sauber 35
14. Nico Hülkenberg GER Force India 31
15. Pastor Maldonado VEN Williams 29
16. Bruno Senna BRA Williams 25
17. Jean-Eric Vergne FRA Toro Rosso 8
18. Daniel Ricciardo AUS Toro Rosso 6

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