© Pool via REUTERS/MATTHIAS SCHRADER

Sport Motorsport
10/11/2020

Formel 1: Hamilton steht jetzt auf einer Stufe mit Schumacher

Der Engländer gewann sein 91. Rennen, stellte den Rekord des Deutschen ein und machte einen großen Schritt Richtung WM-Titel.

von Florian Plavec

Es war nur noch eine Frage der Zeit, nun hat es Lewis Hamilton geschafft. Der Engländer feierte auf dem Nürburgring seinen 91. Sieg und stellte die Bestmarke von Michael Schumacher ein. Max Verstappen wurde mit dem Red Bull Zweiter vor Daniel Ricciardo im Renault.

eine 23degrees Grafik Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine 23degrees Grafik zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte 23Degree zu.

Angewiesen war der 35-jährige dabei allerdings auf die unfreiwillige Mithilfe seines Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas. Rad an Rad rutschten die Piloten mit ihren Silberpfeilen durch die ersten beiden Kurven nach dem Start; hart aber fair setzte sich Poleposition-Mann Bottas vorerst gegen Hamilton durch.

Fahrfehler

Doch in der 13. Runde verbremste sich Bottas; eine Kurve später zog Hamilton vorbei und setzte sich ab; kurz darauf musste Bottas sein Auto mit einem Defekt am Hybridsystem abstellen. „Ich habe keine Ahnung, was mit dem Motor los war, ich hatte einfach keine Power mehr“, sagte Bottas. „Bis dahin war das Rennen spaßig.“

Durch den Ausfall des Finnen machte Hamilton auch einen großen Schritt in Richtung WM-Titel. 69 Punkte liegt er bereits vor Bottas, sechs Rennen sind nur noch zu fahren.

Spannend wurde der Grand Prix in der Schlussphase. Da musste Lando Norris seinen McLaren abstellen, das Safety-Car kam heraus, das Feld schob sich noch einmal zusammen. Doch Hamilton blieb auch nach dem Re-Start souverän.

Zum 41. Mal wurde ein Grand Prix auf dem Nürburgring gefahren. Das bisher letzte Rennen auf der Rennstrecke in der Eifel gewann Sebastian Vettel 2013, damals noch im Red Bull. Mit dem Ferrari läuft es für den Deutschen aber weiterhin nicht nach Wunsch. Abgesehen von einem  selbst verursachten Ausrutscher in der zehnten Runde fuhr der 32-Jährige ein unauffälliges Rennen und wurde Elfter.

Dass Rekorde dazu da sind, „eines Tages gebrochen zu werden“, hatte Kimi Räikkönen schon am Samstag gesagt. Der Finne absolvierte gestern seinen 323. Grand Prix und ist damit alleiniger Rekordhalter vor Rubens Barrichello.  Ob der bald 41-Jährige nächstes Jahr weiter macht, ist noch nicht ganz fix. Sollte er aufhören, könnte ihm Rückkehrer Fernando Alonso (312 Rennen) den Rekord wieder abjagen.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.