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Sport

Mo Farah wärmte mit EM-Gold für Heim-Olympia auf

Mo Farah hat sich am Mittwoch in der ersten Entscheidung der Leichtathletik-Europameisterschaften in Helsinki Gold mit Ansage abgeholt.

06/27/2012, 08:30 PM

Der britische Weltmeister siegte über 5.000 m in 13:29,91 Minuten, verteidigte seinen Titel und darf mit breiter Brust zu Heim-Olympia nach London reisen. Österreichs Brenton Rowe landete in seiner ersten EM an der 17. Stelle.

Farah bestimmte das über weite Strecken langsame Rennen und hatte ausreichend Reserven für einen flotten Schlusssprint. "Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Lauf, das war ein gutes Aufwärmen für London", sagte Farah und machte deutlich, worauf es 2012 ankommt.

Debütant Rowe sammelte hingegen wertvolle Erfahrungen und darf von den Sommerspielen nur träumen. Aufgrund des Anfangstempos des Feldes war schnell klar, dass das Olympia-Limit von 13:27 an diesem Abend für ihn außer Reichweite liegen wird. Rowe kam auf 13:51,58 und verfehlte seine Bestzeit von 13:36,62 deutlich. Rowe wird am Samstag in Helsinki noch über 1.500 m antreten.

Im Zehnkampf liegt Dominik Distelberger mit 3.892 Punkten auf Platz 19, er hat damit praktisch keine Chance mehr auf die Olympia-Norm von 8.000. Der 22-Jährige startete mit 10,80 Sekunden im 100-m-Lauf und der zweitschnellsten Zeit des Feldes optimal in den Mehrkampf. Auch im Weitsprung erreichte er mit passablen 7,14 m persönliche Saisonbestleistung in einem Zehnkampf. Im Kugelstoßen blieb der Purgstaller mit 11,22 m deutlich unter den Erwartungen. Nach ebenfalls schwachen 1,88 m im Hochsprung sorgte er als Vierter über 400 m in 48,52 Sekunden für einen versöhnlichen Tagesabschluss. In Führung liegt der Ukrainer Alexej Kasjanow mit 4.352.

Die drei weiteren Österreicher, die am Eröffnungstag im Einsatz waren, sind allesamt in Vorkämpfen ausgeschieden. Die 37-jährige Hochspringerin Monika Gollner scheiterte bei ihrem Comeback auf internationaler Bühne nach 14 Jahren an der Höhe von 1,83 m. Über 800 m war für Raphael Pallitsch in 1:48,84 Minuten (Platz 28) ebenso Endstation wie für seinen Teamkollegen Andreas Rapatz in 1:51,79 (34). Pallitsch kam nach Behinderung aus dem Rhythmus und trug eine blutende Wunde am Schienbein davon.

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