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Sport Fußball
02/06/2020

Wechsel fixiert: Ein neuer Mann für Rapids Mittelfeld

Sportdirektor Barisic verpflichtet mit Dejan Petrovic einen alten Bekannten für das Mittelfeld der Wiener.

Während Dejan Ljubicic in Chicago seinen (vermeintlichen) Transfer zum US-Klub um mehr als drei Millionen Euro Ablöse fixieren wollte, hat Rapid am letzten Tag der Transferzeit noch einen Ersatz fixiert. Bereits am Mittwoch wurde in der slowenischen Sportzeitung Ekipa SN über einen möglichen Wechsel des 22-jährigen Dejan Petrovic nach Wien berichtet, einen Tag später ist dieser unter Dach und Fach.

Wie Rapid am Donnerstag mitteilte, unterschrieb der Mittelfeldspieler bei den Hütteldorfern einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2022/23. Der 22-jährige Slowene war seit drei Jahren Stammspieler von Aluminij, Sportdirektor Zoran Barisic kennt Petrovic also noch aus seiner Zeit als Coach von Ljubljana. Der frühere U-21-Teamspieler galt als einer der besten Sechser der slowenischen Liga.

Passspiel als große Stärke

Als mögliche Ablöse wurden rund 500.000 Euro kolportiert, der Verein äußerte sich nicht zu etwaigen finanziellen Details. "Ich freue mich sehr, dass wir mit Dejan Petrovic einen aktuellen U21-Teamspieler unseres Nachbarlandes verpflichten können, der auch im Visier einiger Klubs renommierter europäischer Ligen war", so Barisic, "Ich bin überzeugt, dass er auch für unsere Mannschaft eine Verstärkung sein wird. Er kann sowohl auf der klassischen Sechser- als auch Achter-Position spielen, seine besondere Stärke ist das Passspiel."

Der Neuzugang selbst freut sich auf die Herausforderung in Österreichs Bundesliga. "Ich habe die österreichische Liga und Rapid schon in den letzten Jahren verfolgt. Der Klub hat auch in meiner Heimat einen großen Namen und ich freue mich sehr, dass ich hier meine neue Herausforderung annehmen darf", so der junge Slowene. Petrovic wird am kommenden Dienstag zur Mannschaft stoßen.

Nicht geplant war, dass es - zumindest vorübergehend - den "doppelten Dejan" gibt. Denn Dejan Ljubicic kehrte nach Hütteldorf zurück.

Ob der zuletzt angeschlagene Ljubicic später wechselt, ist aktuell nicht abzusehen.