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Sport Fußball
09/08/2020

Vor Ligastart: Die Folgen der Europacup-Reform für Österreich

Am Freitag beginnt wieder die nationale Liga. Wie sich die Klubs künftig für Europa qualifizieren.

von Stephan Blumenschein

Mit siebenwöchiger Verspätung dank der Coronavirus-Krise wird am 11. September die 47. Saison der österreichischen Bundesliga mit der Partie Rapid gegen Admira angepfiffen. Serienmeister Salzburg geht als Favorit ins Rennen.

Daran hat sich genauso nichts geändert wie die Tatsache, dass Österreich auch weiterhin fünf Europacup-Starter hat. Durch die Einführung der Conference League als dritten Bewerb kommt es aber zu Veränderungen in der Verteilung der Startplätze.

Der KURIER gibt den Überblick, ob und welche Auswirkungen die Europacup-Reform für Österreich mit sich bringt ...

  • Der Meister

Für den Titelgewinner 2021 ändert sich im Vergleich zu diesem Sommer gar nichts. Der österreichische Meister steigt also wieder im Play-off der Champions-League-Qualifikation ein. Bei einem Ausscheiden geht es dann in der Gruppenphase der Europa League weiter.

  • Der Vizemeister

Auch der Tabellenzweite ist im Sommer 2021 erneut in der Champions-League-Qualifikation am Start. Los geht es wieder in der zweiten Runde. Bei einem Aufstieg ist man zumindest fix für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert, bei einem Ausscheiden geht es für den Vizemeister in der dritten Qualifikationsrunde der Europa League weiter.

  • Der Cup-Sieger

Der ÖFB-Cup hat etwas an Attraktivität verloren. Der Cup-Sieger verliert seinen Fixplatz in der Gruppenphase der Europa League und muss 2021 im Play-off antreten. Ist in diesem Endstation, gibt es allerdings als Trostpflaster einen Fixplatz in der neuen Conference League. Dazu bleibt es dabei, dass dieser Startplatz an den Liga-Dritten geht, sofern der Meister oder der Vizemeister den Cup-Titel 2021 gewinnen.

FC Red Bull Salzburg vs SC Austria Lustenau
  • Der Tabellen-Dritte

Wird weder der Meister noch der Vizemeister 2021 Cup-Sieger, dann muss dieser in die Qualifikation der Conference League. Los geht es in der 3. Runde. Es müssen also zwei Gegner ausgeschaltet werden, um in die neue Gruppenphase mit 32 Teilnehmern einzuziehen.

  • Der Play-off-Sieger

Auch in der kommenden Saison wird ein Europacup-Startplatz in einem Play-off der Bundesliga ausgespielt. Wer daran teilnimmt, hängt davon ab, wer Cup-Sieger wird. Fest steht hingegen, dass der Play-off-Sieger in der 2. Qualifikationsrunde der neuen Conference League teilnimmt.

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