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10.11.2017

U-21-Team: Besonders jung und stark gegen Serbien

Mit neuen Talenten geht es im Schlüsselspiel der EM-Qualifikation gegen den U-20-Weltmeister.

Es wird ein Schlüsselspiel in der aktuellen EM-Qualifikation: Österreichs U-21-Team empfängt in der Südstadt Serbien (18.30 Uhr, ORF Sport+ live). Nach dem 0:1 in Russland ist der Druck bereits groß, und die Serben können auf einige Spieler aus dem Team der U-20-Weltmeister zurückgreifen.

Trotz der Verletzung von Kapitän Lienhart und des Aufstiegs von Danso in das A-Team kann aber auch Trainer Werner Gregoritsch eine bemerkenswerte Defensive aufbieten: Sturms Abwehrchef Maresic, 18, und Ajax-Stammspieler Wöber, 19, sind trotz ihrer Jugend außergewöhnliche U-21-Spieler.

Viele Innenverteidiger

Der Ex-Admiraner Posch, der sich bei Hoffenheim einen Platz in der Dreierkette erspielt hat, kam angeschlagen ins Teamcamp. Sonst gäbe es sogar ein Überangebot. Denn Bayern-Legionär Friedl, der in der U-21 zumeist links hinten zum Einsatz kommt, wurde in München zuletzt zum Innenverteidiger ausgebildet. Auf Augenhöhe mit den starken Serben sollte auch das Zentrum vor der Viererkette sein: Rapid-Aufsteiger Ljubicic, Lovric (Sturm) und Leipzig-Legionär Laimer versprechen hohe Qualität.

Fraglich ist der Einsatz von Xaver Schlager, der Salzburger Allrounder kränkelte.

Traditionell nicht so groß ist die Auswahl an Mittelstürmern. Arnel Jakupovic tut sich nach seinem Wechsel zu Empoli fast erwartungsgemäß schwer in Italien. Zwei Kurzeinsätze in der Serie B mit insgesamt 15 Spielminuten schaffte der 19-Jährige bisher. Bei der Admira gefiel zuletzt Sasa Kalajdzic.

Debütant Baumgartner

Da mit Prokop und Wolf gleich zwei Spielmacher absagen mussten, wurde der erst im August 18 Jahre gewordene Christoph Baumgartner einberufen. Im Trainingslager überzeugte der Techniker und traf dabei auf seinen verteidigenden Bruder Dominik. Baumgartner gilt als größtes Talent der St. Pöltner Akademie seit Florian Grillitsch und landete – nicht ganz zufällig – so wie dieser im Sommer bei Hoffenheim. Da hatte Interessent Rapid das Nachsehen.