FC Red Bull Salzburg vs SK Rapid Vienna

© EPA / ANDREAS SCHAAD

Sport Fußball
10/28/2020

Kühbauer: "Kitagawa wird Rapid noch viel Freude bereiten"

Vor der Europa-League-Partie in Molde lobt der Rapid-Trainer den Stürmer aus Japan und erwartet ein "ganz enges Spiel".

von Alexander Huber

Die Corona-Krise fordert laufend Neuanpassungen, auch im Fußball. Erstmals hat Rapid vor dem Europa-League-Spiel in Molde eine Pressekonferenz, wie von der UEFA vorgeschlagen, über die Video-Kommunikationsplattform „Zoom“ abgehalten. Rapid-Trainer Didi Kühbauer lässt sich davon seinen Humor nicht nehmen, wie sein abschließender Gruß an die in Österreich verbliebenen Journalisten zeigt: „Baba, ich hab’ euch lieb.“

Davor lobte Kühbauer Norwegens Meister: „Ein sehr spielstarker Gegner. Da wird nur selten der lange Ball ausgepackt. Ich erwarte ein ganz enges Spiel.“ Die Zeit bis zum Anpfiff am Donnerstag um 21 Uhr auf dem ungewohnten Kunstrasen muss die Mannschaft (wie schon die Tage davor) im Hotel verbringen: „Das Leben in dieser Bubble ist nicht so einfach, aber die Burschen nehmen das super an. Es wird uns wohl noch länger nichts anderes übrigbleiben.“

Erfolgreicher Deutschkurs

Bei den Gesprächen im Hotel fällt es besonders auf: Koya Kitagawa fühlt sich (nicht nur aufgrund seines starken Auftritts beim 4:3 gegen den WAC) immer besser aufgehoben: „Man spürt förmlich, wie er von Tag zu Tag besser integriert ist.“ Es ist zwar stets der persönliche Dolmetscher des Japaners dabei, aber die Sprach-Barriere war für Kühbauer dennoch zu spüren: „Er kann jetzt schon ganz gut Deutsch und das macht alles leichter und besser. Das hilft ihm.“

Zur Rolle auf dem Feld neben oder hinter Mittelstürmer Ercan Kara sagt der Chefcoach: „Natürlich ist der Ausfall von Taxi Fountas ein herber Verlust für uns. Aber Koya war für mich immer ein ganz wichtiger Spieler. Er hat eine riesige Qualität und er wird das jetzt immer stärker ausspielen können. Wir werden mit Koya Kitagawa bei Rapid noch viel Freude haben.“

Schick mit Anlaufzeit

Neben dem Trainer saß mit Thorsten Schick in Molde ein weiterer Spieler, der eine lange Anlaufzeit benötigt hatte. „Nach wenigen Runden hatte ich 2019 meine Knieverletzung. Dann dauert es eben lange, bis wieder der Rhythmus da ist. Aber jetzt warten so viele Spiele auf uns, so dass wir alle gebraucht werden. Das passt für mich und ich fühle mich gut.“

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