Sport | Fußball
12.11.2018

Sportdirektor bestätigt: Bayern-Star Ribery schlug TV-Reporter

Nach dem Schlusspfiff in Dortmund legte sich der Franzose mit einem Landsmann an. Auch auf Instagram brodelte es.

Der FC Bayern München kommt derzeit einfach nicht zur Ruhe. Als ob die Niederlage im Spitzenspiel in Dortmund nicht genug schmerzen würde, sorgt nun ein Eklat für negative Schlagzeilen. Gegen Franck Ribery werden schwere Vorwürfe erhoben, der Routinier soll nach dem Schlusspfiff den französischen TV-Reporter Patrick Guillou geohrfeigt haben. Das berichtet die Bild-Zeitung und beruft sich auf Augenzeugen.

Auch der Klub selber, bzw. Sportdirektor Hasan Salihamidzic bestätigte, dass es einen Vorfall gegeben hat. "Franck Ribery hat uns informiert, dass er mit seinem Landsmann Patrick Guillou, den er seit vielen Jahren gut kennt, eine Auseinandersetzung hatte. Wir haben mit Patrick Guillou noch am Samstagabend vereinbart, dass wir zeitnah bei einem persönlichen Treffen darüber sprechen, wie wir die Angelegenheit aus der Welt schaffen. Herr Guillou hat bereits signalisiert, dass dies auch in seinem Interesse ist", sagte der Bosnier. 

 

Instagram-Ärger

Über den Grund für Riberys Ausraster kann derzeit nur spekuliert werden. Die Bild-Zeitung schreibt, Guillou habe seinen Landsmann für zwei Tore des BVB mitverantwortlich gemacht.

Bereits während das Spitzenduell lief, hatte es Ärger gegeben, und zwar nicht nur bei den Akteuren auf und neben dem Feld, sondern auf Instagram. Wahiba Ribery, Ehefrau von Franck Ribery, machte ihrem Unmut über die Niederlage Luft.

Zunächst äußerte sich Frau Ribery verhalten. Auf Französisch schrieb sie, dass sie keine Lust habe, am Sonntag in der Bild-Zeitung zu erscheinen. Deshalb werde sie über die Spieler oder den Schiedsrichter kein Wort verlieren. Dann aber verlor sie die Geduld und setzte zu einer Attacke auf Schiedsrichter Manuel Gräfe: "Unglaublich. Aber verdammt Schiri mach deine Augen auf. Echt widerlich. Diese Inkompetenz ekelt mich am Fußball an. Das ist unglaublich."