Sport | Fußball 16.04.2018

Salzburg-Coach Rose soll ein Kandidat bei Dortmund sein

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Salzburgs Erfolgscoach ist nach den sensationellen Leistungen in der Europa League in Deutschland gefragt.

Mit Red Bull Salzburg hat sich Marco Rose auf der internationalen Fußball-Bühne einen Namen als begehrter Trainer gemacht. Und obgleich der Vertrag des 41-Jährigen in Salzburg noch bis zum Sommer 2019 gültig ist, wecken die starken Leistungen seiner Truppe Begehrlichkeiten - nicht zuletzt in Deutschland, wo der Wechsel von Eintracht-Frankfurt-Coach Niko Kovac - selbst ein ehemaliger Bullen-Trainer - zu den Münchner Bayern das Trainer-Karussell in Bewegung gebracht hat.

Laut Informationen der Salzburger Nachrichten ist Rose aber nicht nur bei den ab Sommer vorerst Cheftrainer-losen Frankfurtern ein Kandidat: Auch bei Borussia Dortmund wird der Trainerstuhl mit Saisonende wohl frei werden, weil Peter Stöger spätestens seit dem Europa-League-Aus des BVB wohl keine Hoffnung mehr auf einen Verbleib haben dürfte. Und laut SN soll ihn ausgerechnet jener Mann beerben, dessen Team seine Schwarz-Gelben aus dem Bewerb geworfen hatte.

Rose oder doch Favre?

In Salzburg will man eine Trennung vom Erfolgstrainer naturgemäß vermeiden. Sportdirektor Christoph Freund würde den Kontrakt mit Rose gerne vorzeitig verlängern, weiß aber auch: "Es ist schon klar, dass, wenn wir Ausrufezeichen wie gegen Lazio setzen, der Trainer und die Spieler Interesse aus den Topligen wecken."

Ausstiegsklausel besitzt Rose in Salzburg keine - wollte der BVB ihn also nach Dortmund locken, wäre eine Ablösesumme fällig. Günstiger könnte unter Umständen ein anderer Kandidat kommen: Lucien Favre, schon vor der Saison ein Thema bei der Borussia, ließe sich via Klausel von Nizza loseisen.

Ein ehemaliger Dortmund-Trainer dürfte dagegen eine neue Stelle gefunden haben: In Frankreich wartet alles nur darauf, dass nach dem vorzeitigen Titelgewinn der Meister Paris Saint-Germain den früheren BVB-Coach Thomas Tuchel als Nachfolger von Unai Emery verkündet wird.

( kurier.at , kai ) Erstellt am 16.04.2018