Sport | Fußball
03.04.2018

Rose gegen Lazio optimistisch: „Sehen unsere Möglichkeiten“

Der FC Salzburg reist zuversichtlich zum Viertelfinale nach Rom. Trainer Marco Rose analysiert Lazio.

35 Pflichtspiele ungeschlagen, 36 Heimspiele nicht verloren – zwei Salzburger Erfolgsserien wurden am Ostersamstag gegen den WAC prolongiert. Das 2:0 gegen den Vorletzten war sicher eines der schwächeren Spiele in dieser so starken Saison, aber kurz vor einem Europa-League-Viertelfinal-Hinspiel wie jenem am Donnerstag bei Lazio Rom (21.05) kann man wohl nicht erwarten, dass eine Mannschaft an ihre Grenzen geht.

Obwohl auch Trainer Marco Rose wusste, dass seine Mannschaft schon viel besser gespielt hat, war der Deutsche zufrieden: „Ich habe selten eine Mannschaft gesehen, die 2:0 führt, und bei der trotzdem der rechte und linke Außenverteidiger weiter nach vorne marschieren. Diese Lust und Gier auf Erfolg, die die Mannschaft hat, ist außergewöhnlich.“

Für die Partie in Rom hatte das Spiel wenig Aussagekraft. Rose: „Es wird eine ganz andere Nummer. Aber es wichtig, dass wir mit einem guten Ergebnis nach Rom fliegen können. Damit wir merken, wir sind bereit. Und damit wir aber auch merken, dass wir schon noch Luft nach oben haben.“

Typisch italienisch

Gegner Lazio gewann am Samstag ebenfalls in der Liga, 6:2 gegen Benevento. Dass das Schlusslicht der Serie A trotz Ein-Mann-Unterzahl bis zur 60. Minute 2:1 in Führung lag, wurde von keinem Salzburger Spion vor Ort im Olympiastadion gesehen. „Mittlerweile kriegt man Videomaterial, das besser ist als das, was man im Stadion sieht“, erklärt Marco Rose die Gegneranalyse.

Lazio ist für den 41-Jährigen ein anderer Gegner als die letzten beiden ( Real Sociedad, Dortmund) in der Europa League: „Wir werden uns nicht wundern dürfen, wenn wir sogar häufiger den Ball haben werden.“

Was macht Lazio für Rose aus? „Es ist eine typisch italienische Mannschaft, taktisch sehr gut, sehr diszipliniert. Lazio spielt auch mit einer Fünferkette, die oft zur Dreierkette wird. Das haben wir gegen den WAC schon trainieren können.“

In die beiden Viertelfinalpartien geht der Deutsche durchaus optimistisch: „Wir haben schon mögliche Lösungen ausgemacht. Natürlich hat Lazio auch hohe individuelle Qualität. Da werden wir richtig zu tun haben. Aber wir freuen uns, dass wir uns auf diesem Niveau messen dürfen. Und wie immer sehen wir unsere Möglichkeiten.“