Trainer Hoff Thorup: „Das ist für Rapid wichtiger als alles andere“
Rapid-Trainer Hoff Thorup
Didi Kühbauer nahm die Niederlage ohne große, sichtbare Emotionen hin. „Wir hatten einen perfekten Start, aber der Ausgleich ist zu schnell gefallen. Dann war Rapid besser. Ich kann nur mit der zweiten Hälfte zufrieden sein“, sagte der LASK-Trainer nach dem 2:4 seiner Linzer.
Johannes Hoff Thorup gestand seiner Mannschaft zwar zu, „dass wir in Hälfte eins 20 bis 30 Minuten lang das fußballerisch Beste in dieser Saison geboten haben“, aber ansonsten war der Däne auffallend kritisch.
Außerdem verriet der 37-Jährige, was ihm am wichtigsten ist und für ihn der Hauptgrund für den rasanten Aufstieg von Rapid nach dunklen Monaten.
„Der Teamspirit ist mit Abstand das Wichtigste“, sagt der Rapid-Coach. „Sicher wichtiger als die Idee des Fußballs, die jetzt zu sehen ist.“
Der Grund? „Ohne Zusammenhalt geht nichts. Das Miteinander muss passen, das gemeinsam verteidigen. Erst dann kannst du auch erfolgreich kicken. Niemand darf sich übers Team stellen.“
Das ist auch der Grund, warum Janis Antiste ein heikles Meeting – noch am Sonntagabend – erwartete. Der Stürmer wollte unbedingt den Elfmeter zum 3:1 schießen, den Ball nicht an Bendeguz Bolla überlassen.
„Wir geben alles vor, alles ist geplant. Natürlich gibt es auch eine klare Liste der Schützen“, sagt Hoff Thorup. „Deswegen rede ich noch heute unter vier Augen mit Janis.“
Der Franzose hatte nicht einmal mit den Kollegen über Bollas Treffer gejubelt und bekam bei der Auswechslung Pfiffe der Fans ab.
Antiste wird seine Aktion wohl noch bereuen.
Horn betont seinen Stolz
Die Fans bekamen schönen Fußball zu sehen, aber auch, was Teamgeist ausmacht.
„Alles, was Trainer Hoff Thorup mit uns macht, hat Hand und Fuß. Ich bin stolz, Teil dieses Teams zu sein“, sagt Routinier Jannes Horn, der – im Unterschied zum Trainer – die Länderspielpause schade findet: „Wir wären gerade im Flow“.
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